Vietnam... A journey 

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Last Day

Last Days Vietnam

Und auf einmal sind 4 Wochen vorbei....

Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist.. So viel gesehen so viel erlebt und gesehen und morgen geht schon der Flieger zurück in die Heimat! 


Den letzten Tag gehen wir gemütlich an! Erst mal ausschlafen... soweit das bei den neuen Zimmerbewohnern möglich ist... Die gut beleibte Dame die über mir schläft lässt im schlaf die Balkenkrachen das ich noch zum Frauenschläger werden könnte... und die 2 netten Herren aus Litauen oder woher auch sie kommen.... kein Kommentar aber wer eine Stunde am morgen braucht sich in einem Dorm zu richten und dabei so einen Lärm macht das man sich wünscht sie wären vorher von Freddy Krüger besucht worden...

EGAL letzter Tag der wird genossen.


Nachdem wir unserem werten Freund an unserem Banh Mi Stand einen Besuch abgestattet haben gehts erst mal ab in ein Caffee... wir brauchen Wifi um zu schauen, dass wir heute unsere Roller loswerden! 

Ein Backpacker hat uns angeschrieben er wollen evtl. einen kaufen aber er kann erst Mittags und außerdem müssen ja beide weg! 

Über Tripadvisor finde ich einen Lokalen An,- und Verkäufer der in den höchsten Tönen gelobt wird... Der wird es wohl werden... Robert und ich haben beide überhaupt keine Lust mehr auf die Verkauferei!


Nachdem wir den halben Vormittag durch die Stadt geschlendert sind und uns in Caffees die Zeit vertrieben haben gehts ab ins Hostel Roller „vorführen“... Eine Katastrophe :D Erstens standen die dinger jetzt schon 4 Tage... was uns 80.000 Dong kostet... und dann springen sie natürlich nicht an.. :D Aber das der Verkauf nicht einfach wird bei dem äußerlichen Zustand war klar :D 

Ein gesunde Skepsis wäre noch nett ausgedrückt wenn ich mir unseren Interessenten so anschaue :D Das er die Teile nicht will wissen Robert und ich eigentlich ab der ersten Sekunde... 

Nachdem sie jetzt auch kaum noch angehen ist die Sache gelaufen :D Also beide auf die Roller und zu unserer Werkstatt :D 

Der Cheff lacht nur laut als er unsere fahrbaren Untersätze sieht :D An Roberts Roller ist er allerdings trotz offensichtlicher Schäden direkt interessiert da es eine Honda ist. 

Bei meiner... „Can´t buy because nobodey want´s Kawasaki“ :D :D Nach einer Probefahrt entschließt er sich allerdings doch dazu „I buy it just for fun“ :D Klar... der verscherbelt das Teil nachher doch für den 5 Fachen Preis :D 

Am Ende werden es 50 USD für Roberts und ca 30 USD für meinen :D :D :D Es stellt sich noch heraus, dass ich die ganze Zeit über mit gefälschten Papieren bzw. einer ungültigen Zulassung unterwegs war... Beim nächsten Rollerkauf in Asien bin ich schlauer :D 

Egal wir haben sie los und diese Last ist endlich weg! 


Nach dem Stress erst mal zurück ins Hostel und Schweis loswerden! Wer jetzt denkt ich bin son dauerschwitzer... Wetterbericht sagt 35 Grad gefühlt wie 48! Es ist tödlich die Tage in Hanoi...


Am Abend heißt es dann erst mal noch den Abschluss hier feiern... Wir lernen 2 Vietnamesen und 2 Kanadier kennen mit welchen wir den Abend zum Abschluss(schuss) bringen.... unzählige Bier später und um ein Trinkspiel reicher liege ich im Hostel und habe  auch den letzten Tag in Vietnam überstanden... 

Verrückt hier wirklich.... Und morgen gehts einfach schon wieder nach Hause... wo ist die Zeit geblieben....


I am Gone! 

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Hanoi hoch und runter

2 Tage Hanoi

 

Tag 1

 

Kein Stress in Hanoi :D 

 

Hier erreicht das Wort Hitze wirklich ein ganz neues Level!

Vor allem wenn man die Luftfeuchtigkeit noch mit einberechnet (schlimm genug das ich mittlerweile das englisch Wort dafür kennen muss...:D ).

Eigentlich schade.. Ich hab mich wirklich auf Hanoi gefreut und jetzt muss ich mosern und meckern :D 

Wir wollen morgens erst mal los richtung Indonesische Botschaft. 1. Wollen wir ein bisschen mehr von Hanoi erkunden und 2. braucht Robert noch sein Visum für Indonesien. Also los, auf GoogleMaps sieht das Ganze ja gar nicht so weit aus.... :D Eins muss man hier lernen! Eine Taxifahrt kostet dich ca. gleich viel wie wenn du läufst! Klingt komisch aber man schwitzt einfach so unglaublich, dass man so viel Wasser verbraucht, was dies die Kosten einer Taxifahrt ungefähr deckt :D Ein bisschen pervers aber so ist das halt! Wir treffen ca. 11:05 Uhr an der Botschaft an (also das was von uns noch übrig ist) um uns von einem super sympathischen Soldaten sagen zu lassen, dass die Botschaft bereits geschlossen wäre und wir um 14 Uhr wieder auftauchen sollen... Das auf dem Öffnungszeitenschild steht bis 11:30 Uhr geöffnet interessiert den guten Herrn recht wenig :D 

Naja egal so haben wir wenigstens Hanoi etwas kennen gelernt! Erst mal zurück zu unserem Freund Mr Banh Mi.... So lecker... Wir müssen diesen Kerl und seinen Essstand mit nach Deutschland bringen... vor meine Haustür! :D 

Zurück im Hostel Treffen wir uns mit Lucy und Mai um mit 2 Vietnamesischen Studentinnen (eine davon heißt auch Mai sehr verwirrende Geschichte!!!) eine kostenlose Führung durch Vietnam zu ergattern. Nicht das ihr jetzt denkt wir nutzen hier arme bedürftige Studentinnen aus :D 

Es gibt hier eine Art "Organisation" von Studenten die diese Touren nutzt um mit allen möglichen Menschen aus der Welt in Kontakt zu treten, neue Freundschaften zu schließen und ihr Englisch zu verbessern. Phuong und Mai sind wohl die 2 aufgeschlossensten Vietnamesen auf die ich hier treffen werde! Klein quirlig und einfach unglaublich lustig. Sie führen uns durch verschiedene Museen und rattern ein Datum nach dem andern runter... Verrücktes Hirn was die 2 mit sich mittragen :D Was gar nicht geht für die beiden ist ein Datum nicht zu wissen (das zeigt sich in Lachen und Gesicht hinter den Händen verbergen und so lange überlegen bis das verdammte Datum wieder an seinem Platz im Hirn angekommen ist!!!). Ich glaube ohne die beiden wären die Museen stink langweilig gewesen aber so erfährt man doch richtig etwas über die Kultur und Geschichte Vietnams und man sieht nicht nur irgend welche Drachen und Kraniche in einem Garten herumstehen! 

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Aus Grün mach Grau

Heute hieß es leider weiter... Ein letzter Ritt auf unseren Scootern. Raus aus diesem kleinen Paradis rein in die große Stadt.

Ha Noi.. unser letztes Ziel.


Mai Chau verabschiedet sich gestern Nacht von uns mit einem fantastischen Spektakel.

Ma muss sich diesen Ort wie eine Art Kessel vorstellen. Ringsherum Berge und Gebirge und wir in der Mitte.

Gewitterwolken ringsherum Blitze so viele das man sie nach 2 Sekunden schon nicht mehr zählen kann und kein Donner... So etwas faszinierendes habe ich schon lange nicht mehr gesehen! 


Unsere Reise beginnt diesmal gemütlich um 8 Uhr. Es sind nur 140km nach Ha Noi und wir wollen die ganze Sache etwas ruhiger angehen. Wir starten bei brütender Hitze und sind schon vom Rucksack festbinden komplett nass geschwitzt.

Also schnell aufs Gas und den Fahrtwind als Föhn benutzen. 

Es geht wieder hoch ins Gebirge. Falls jemand heute etwas gelesen hat das hier eine Gruppe von Menschen gestorben ist wahren das wohl die Verrückten, die uns in einem kleinen Bus mit qualmenden Bremsen entgegengerast kamen... verrücktes Folk :D 

Vor uns Busse die eine so dichte Wolke von Abgasen produzieren das sogar James Bond stolz wäre... fantastisch! Ich werde es vermissen!!!!

Je höher wir kommen desto nebliger wird es.. Wir fahren direkt in eine Wolke hinein, die es wohl mal wieder nötig hätte.... feucht ist noch untertrieben! Es ist als würden wir durch Wasser fahren. Die Luft ist gigantisch gut, so gut wie noch nie hier unten aber die Sicht ist gleich 0. Innerhalb von 2 Minuten sind wir durchweg NASS. So fahren wir mit fast 0 Sicht und 200% Luftfeuchtigkeit bestimmt 10 Minuten durch die Gegend.

Nachdem wir den Pass überquert haben wird auch das Wetter wieder klarer. Die Wolke hatte ihren „Höhepunkt“ wohl auf dem Gipfel ;)

Weiter über trockene Straßen preschend lassen wir uns jetzt noch mit einer Schicht Sand überziehen und der perfekte Roadtrip look ist mal wieder da...! 


Nach einer recht friedlichen Fahrt erreichen wir Ha Noi.

Grau... Straße... Hochhäuser.... Brücken.... VIEL VIEL VIEL.

Ich hatte ja ganz zu Anfang meines Blogs schon geschrieben, dass ich nicht auf diese Vietnamesischen Großstädte stehe! 

Man sieht wohin hier das Geld fließt! Im Süden war noch alles noch recht abgefuckt. Aber hier, Hochhäuser so weit das Auge reicht, extra Brücken um schneller durch die Stadt zu kommen, alles relativ sauber UND die Vietnamesen werden auf einmal dicker :D Das scheint wohl mit unter ein Zeichen für Wohlstand zu sein :D :D :D Im Süden einen dicken Vietnamesen zu entdecken gleicht schon an ein Wunder! Aber hier oben sehe ich alle paar Meter einen von dieser Spezies :D 

Unser Hostel liegt mitten in der Stadt also heißt es erst mal durchs Verkehrschaos schlagen! 

Das fahren hier macht keinen Spaß wie auf dem Land. 1. gibt es nichts zu sehen und 2. gibt ES NICHTS ZU SEHEN und 3. rote Ampeln....

Naja aber das Slalomfahren macht auf jeden Fall Spaß! 

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir unser letztes gemeinsames Ziel „Hanoi Central Backpackers“.

Nochmal ein paar Leute kennen lernen, ab ins Hostel! 

Ein letztes mal den Dreck von der Fahrt herunterwischen und dann sind wir da! 

Unsere erste Tour führt uns direkt ins Gym... Endlich nach 2 Wochen mal wieder etwas Sport machen :D Unterwegs war das kaum möglich und man will ja nicht wie eine Qualle nach Hause kommen ;)

Fitness 1.0 nix 2.0 hier :D Überall Bilder von 80ger Jahre „Schönheiten“ an den Wänden. Geräte die so wohl im Krieg schon verwendet wurden... aber es tut seinen Zweck. 

Danach gehts ab unter die Dusche und auf Essenssuche! 

Wer in Ha Noi gutes Essen sucht sollte auf „Vietnam Streetfood“ zurück greifen da man sich hier sonst zu Tode sucht (zumindest wenn man etwas wirklich leckeres will)! 

Wir essen ein fantastisches Banh Mi (belegts Brot mit allerlei :D ). 

Danach heißt es Flyerdrucken und verteilen.... Wir wollen unsere Scooter ja loswerden (ein bisschen vermissen werd ich sie ja schon....).


Google Maps führt uns einmal quer durch die Stadt zu den verschiedensten Hostels von denen es schlichtweg 1/3 nicht gibt. Bei den restlichen werden unsere Flyer lächelnd und mit einem „wir werden Sie weiterempfehlen“ entgegen genommen aber ich denke, dass niemand diese je zu Gesicht bekommen wird :D Naja seis drum wir werden die Dinger schon loswerden! 

Danach gehts ab ins Nachtleben Ha Noi´s.


Bier für 25 Cent. Mehr davon :D. Unsere „Bar“ besteht aus einem Langen Gang der einen zu den Toiletten führt (ein Loch im Boden!) und ein paar Tischen und Hocker davor. Was will man mehr! 

Und das wars dann auch schon wieder! Morgen gehts etwas auf Tour auch wenn mich der Entdeckergeist hier noch nicht gepackt hat... 

Ha Noi stinkt und Ha Noi ist mir bisher zumindest schlicht zu viel! Aber ich steh der Sache offen gegenüber und lasse mich gerne eines besser belehren! 


I am Gone! 

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Der Tag der goldenen Kuh

8 Uhr und ich stehe auf... Was zur Hölle ist geschehen :D Das war und wird wohl mein einziges mal auf diesem Trip bleiben das ich so lange schlafe! 

Ich war zwar heute nacht um 4 Uhr mal draußen (macht niemals nur in eurer WC Kabine das Licht an wenn es nacht ist! Die Attacke mit der wohl gigantischsten Heuschrecke EVER hätte mein Herz fast nicht überstanden... Aber wer rechnet auch damit auf dem Klo von so einem Monster angesprungen zu werden...).

Also gemütlich raus... erst mal duschen und dann das Standard Frühstück in Vietnam (Brot mit Ei *_*) runtergeschlungen.


Wir wollen heute mit den Rollern den Berg weiter erklimmen an dem wir gestern mit unseren Fahrrädern gescheitert waren! Gott bin ich froh über die Erfindung des Motors... 

Man merkt hier teilweise schon was für ein gemütlich Westmensch man doch ist wenn man die Locals auf ihren Fahrrädern locker flockig den Berg hoch heizen sieht und man selbst nach 10 Metern schon nicht mehr weiß ob man je wieder trocken wird...


Naja hoch gings! Unsre Scooter sehen zwar aus wie kurz vor der Schrottpresse (was den Wiederverkauf evtl. nicht einfach machen wird) aber sie reißen ordentlich was weg! Die Straße verwandelt sich nach einer kurzen Strecke von Asphalt zu Felsweg! Jeder Motocrossfahrer wäre stolz auf uns wie wir den Hügel nach oben Preschen (immer hin 10% Steigung! Erster Gang und ab gehter)!

Hier oben sieht man keinen einzigen Touristen und entsprechend bestaunt werden wir mal wieder. Allerdings nicht wie schon so oft mit argwöhnischen Blicken sondern mit einem freudigen Lachen! Die Kindern Strahlen und winken und sogar die Bauern winken uns von ihren Feldern zu! Einzig die Fietreiber die Ihre Wasserbüffel und Kühe die Straße entlang treiben zeigen uns immer wieder an wir sollen gefälligst die Motoren ausschalten.... 

Kurz zuvor waren wir dem nicht nachgegangen und... Wasserbüffel können doch recht schnell laufen... und schnell laufende Wasserbüffel haben eine recht bedrohlich Art wie ich gelernt habe :D Also Motoren aus und schön leise an Kühen, Büffel und Pferden vorbei, die Bauern danken es uns! 


Und ich danke den Bauern hier oben für ihre gigantischen Reisfelder! Unten bei unserem Hostel fand ich diese ja schon gigantisch aber hier oben... Reisfelder so weit das Auge reicht! Abgestuft schlingen sie sich um die gesamten Bergketten! Ein Anblick den ich nie wieder missen will und der mich vermutlich hier wieder hertreiben wird! Man weiß eigentlich gar nicht so wirklich was man tun soll. Fotografieren oder einfach nur Staunen.. daneben stehen oder einfach rein in die Felder...

Wir beschließen erst mal in die Felder hinein zu laufen! Das Klima ändert sich prompt! Es ist heiß und schwül in den Feldern. Das aufgeheizte Wasser das hier überall steht gibt einem den Rest. Allerdings sieht die Welt aus der Höhe der Felder auch gleich etwas anders aus! Libellen umschwirren uns und allerlei komische Insekten springen und fliegen um unsere Beine.

Die Bauern hier müssen auch denken was die Weißbrote eigentlich für Probleme haben das sie in verdammten Äckern durch die Gegend marschieren mit einem grinsen als hätte man ihnen einen Topf voller Gummibärchen vorgesetzt... Und dann fotografieren die noch den ganzen Reis :D 

Naja würd mir nicht anders gehen wenn einer in Deutschland auf nem Weizenfeld steht und sich nicht mehr einkriegt! Aber was solls wir kennen hier niemanden und die Asiaten fotografieren bei uns auch alles, dann dürfen wir das ja wohl auch! 

Nachdem wir jedes Reiskorn abgelichtet haben und noch etwas weiter den Berg hinaufgeballert sind heißt es wieder runna den Berch! Motor aus und rollen lassen! Ich genieße es unglaublich endlich mal die Natur um mich voll wahrnehmen zu können ohne das ewig geballer meines Rollers! Ein unglaublich angenehmes Gefühl! Obwohl die Schotterpiste wieder runter zu kommend doch etwas anspruchsvoller ist wie der aufstieg! Und unteranderem bei weitem nicht so spaßig! :D 


Ich denke ich werde in Deutschland meinen Motorradführerschein beantragen... Nach bereits 3000 gefahrenen Km auf jeglichem Untergrund und unter den widrigsten Umständen kann ich denke ich darauf bestehen :D 


Auf dem Weg nach unten treffen wir noch eine neue Freundin in Form einer doch etwas eigenartigen Kuh.. Wir sind grade mal wieder fleißig am Speicherkarte füllen als diese „sonderliche“ Kuh anfängt mit Roberts Roller zu liebäugeln. Nach einem etwas zaghaften Annäherungsversuch gehts gehts direkt mit Zungenküssen weiter :D Roberts sitz sollte jetzt denke ich wieder sauber sein! Nach einer ordentlichen Streicheleinheit und nach einer weiteren Liebschaft seitens der Kuh jetzt mit meinem Roller (dieses Flitchen) beschließen wir der Kuh das Herz zu brechen und weiter zu fahren! Unsere Hände riechen jetzt schon nach Scheisse obwohl wir die gute Dame nur am Kopf berührt haben :D 


Noch schnell zur Tanke, ATM und zum Supermarkt und wir können unser Relaxprogramm im Hostel weiterführen :D Die Sonne brennt schon wieder unerbittlich... Verrückt eigentlich sollte man denken hier oben wäre es etwas frischer aber... falsch gedacht! 

Heute ist wieder alles einpacken angesagt denn morgen gehts auf unseren letzten Track... Der letzte Ritt auf unseren Rollern nach Ha Noi. Dort werden die Hobel hoffentlich verkauft und finden so neue genauso liebevolle Besitzer wie wir es waren! :D 


Thats it


I am Gone

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Guten Morgen Paradies

Hier aufzuwachen ist wirklich etwas besonderes! Nur ein Moskitonetz über mir! Unter mir der Boden aus Bambus und direkt hinter mir das offene Fenster! 

5:40 Uhr... ich werd noch bekloppt zu was für Zeiten ich hier aufwache :D Allerdings muss ich sagen, ist das freiwillige aufstehen um diese Uhrzeit überhaupt kein Problem im Gegensatz zur „Arbteitsaufsteherei“. 

Die Berge hier strahlen Wolkenumhangen ins Tal und die Sonne kämpft sich auch schon die Berge hoch. 

Keine Roller, keine LWK´s, KEINE GEHUPE!

Wirklich perfekt um nach den letzten 3 stressigen Wochen wieder etwas runterzukommen und Kraft zu tanken! 

Sogar duschen, Zähne putzen und und und macht hier mehr Spaß da man es mehr oder weniger im Freien machen kann! 


Nach einem herzhaften Frühstück und einem Plausch mit einem Amerikaner (er spricht einfach so langsam das man zwischen jedem Wort einen Band Herr der Ringe lesen könnte) den wir hier morgens kennen gelernt haben leihen wir uns ein paar Fahrräder und beschließen damit die Gegend etwas zu erkundschaften... 

Das Barometer sagt 97% Luftfeuchtigkeit und mittlerweile 35 Grad.. Super Idee bei diesem Klima durch Reisfelder und Jungle zu radeln. Wir sind nach ca. 0,4 Minuten genauso nass wie du Luft um uns herum :D Aber was solls!

Bergauf fahren wird bei diesem Klima dann fast zur Folter weshalb wir nach 20 Minuten beschließen umzukehren... Man kann sich ja kaum noch auf dem Sattel halten vor lauter Wasser :D 

Der lokalen Tierwelt macht das mal wieder nichts aus... Bumsfreudig besteigen Hähne ihre Hühner und zeigen dabei keinerlei Erschöpfungserscheinungen... Aber schwitzen die überhaupt??? 

Oben angekommen stellt sich leider heraus das die Tortur komplett umsonst war... Naja wenigstens trocknen wir auf der Fahrt nach unten direkt wieder.. :D 

Also wieder auf sicherem Grund durch die Reisfelder! 

Wir beobachten die Locals bei ihrer täglichen Arbeit auf den Feldern, sehen Spinnen die gegen Bienen kämpfen (die Biene geht als klarer Sieger aus diesem Match hervor) und Fotografieren mal wieder ein paar GB mehr die Festplatte.

Meine Fordere Bremse reist nach ca. 2 Stunden erst mal ab... Sie hat zwar nicht funktioniert genauso wie meine Gangschaltung aber ich bin trotzdem froh, dass wir den Berg schon wieder heruntergefahren sind.

Nach vielen weiteren Begegnungen mit ZU VIELEN Insekten beschließen wir erst mal noch das anliegende Dorf zu besichtigen. Wir brauchen sowieso noch Obst und Bier und Vodka und eine Melone... (ihr ahnt worauf es hinausläuft) :D 

Nachdem Robert und ich uns im Getümmel der kleinen Stadt verloren hatten heize ich noch etwas durch die Reisfelder und genieße einfach die entspannten Menschen hier oben die mir an jeder Ecke zulächeln und Winken, die geniale Landschaft und den brachialen Sound meines Rollers wenn ich durch das kleine Dorf krache :D Die Blicke sind mir auf jeden Fall sicher! 

Zurück im Hostel, (alle anderen Gäste sind abgereist, dass gesamte Areal gehört nun UNS!) Melone aufgeschnitten und die Vodka Flasche rein! Der Abend sollte gesichert sein! 

Und jetzt heißt es erst mal entspannen. In der Mittagssonne das Hostel verlassen gleicht in meinen Augen an Selbstmord! 

Das gesamte Dorf hier ist umgeben von Bergen. Man befindet sich sprichwörtlich in einem Hexenkessel! Die Hitze steht und kann nicht entweichen! Dazu noch direkte Sonneneinstrahlung und man kann sich gleich zu den Radieschen begeben! Also erst mal warten und genießen angesagt. Mit der Aussicht hier oben wirklich überhaupt kein Problem.

16:30 Uhr die Sonne ist einigermaßen verschwunden und wir schwingen uns auf die Roller um die Gegend noch mehr zu erkunden. Die Kamera im Anschlag wird an den schönsten Spots angehalten und Licht und Schatten für die Ewigkeit auf meine SD Karte gebannt! Danach ab zum Essen! Wir suchen uns das veranzteste Restaurant das wir finden können und essen mit den besten Reis mit Rindfleisch auf unserer Reise! Wer hier nach einem Restaurant sucht... Sucht nach Locals sucht nach abfuck und esst am besten! Nach dieser Devise suchen wir hier immer und finden das leckerste und günstigste Essen! 

Gesättigt und gestärkt gehts ab ins Hostel! Wassermelone!! Desert!!

Wir teilen uns unsere „Happy watermlon“ mit einem angestellten (der diesen prächtigen Namen vergeben hat) der nach einem Stückchen schon anfängt zu lallen und zu schwanken :D Klasse Typ! Wir bieten ihm noch einen kurzen an den er mit „ i am working not allowed to drink“ ablehnt.... Ahja aber happy watermelon essen... Scherzkeks! :D Nachdem die Flasche und die Melone geleert wurde und noch das letzte Bierchen verschwindet gehts ab unters Moskitonetz (der werte Angestellte sitzt fröhlich grinsend vorm TV.... sternhagel voll der Typ D)! 

Ihr merkt schon auf die letzten Tage werden wir tatsächlich noch ruhiger und entspannen noch :D 

Die Geschichten werden gediegener aber die Zeit wird intensiver genutzt! Wird sind hier oben wirklich angekommen und genießen es in vollen Zügen! 

Sollte ich nochmal nach Vietnam reisen, werde ich hier oben bestimmt nochmal landen! 

Thats it for today! Ab ins Bett, Augen zu und...

I am Gone! 

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Grüner Himmel

Ab in die Berge.


Endlich ist es soweit... Auf in den Nördlichen Norden :D Auf ins Gebirge auf zu dem was ich die ganze Zeit schon sehen wollte. Strand und Küste hat so ziemliches jedes Land. Ich freue mich darüber aber etwas besonderes... ist das leider schon seit Jahren nicht mehr! Aber diese Berge..


Ok ab zum Anfang. Heute gings gemütlich um 6 Uhr mit den Scootern wieder ab zu Fähre (nachdem wir unsere Backpacks aus dem 5ten Stock nach unten gehieft hatte.... Die Reise hat noch nicht mal begonnen und ich bin schon zu tode verschwitzt). Vorbei an Kopulierenden Hunden kampflustigen Kühen die es mit LKW´s aufnehmen und schreienden Adlern. Ab aufs Boot und 30 Minuten Später sind wir wieder in Hai Phong wie schon 4 Tage zuvor. Wieder auf durch ein Gebirge aus Industriegebieten, LKW´s und Bussen (ich kann dieses gehupe wirklich nicht mehr hören). Mein Gesicht ist nach 30 Minuten Fahrt schon schwarz vor lauter Abgasen wie die letzten beiden Fahrten zusammen nicht mehr.

Der Kampf hinaus aus der Stadt ist einfach nur eine Qual. Nach nun schon fast 3000 km auf Vietnams Straßen kann und will man einfach nicht mehr so wirklich damit zurecht kommen :D 

Nach einer gefühlten Ewigkeit (ca. 3 Stunden) haben wir den Trubel hinter uns gelassen und heizen durchs Vietnamesische Outback. Unsere Roller halten diesmal wirklich TOP respekt an dieser stelle an die 2 Betagten Rostlauben.

Roberts extra neu geschweister Gepäckträger ist zwar schon nach ein paar kilometern wieder zerstört aber... er hält.. einigermaßen zumindest! 


Das Wetter ist uns auf unserer Tour mal wieder mehr als gnädig und beschattet unsere Fahrt mehr als freundlich. Langsam geht es dann auch ab ins Gebirge. Ab in den 2ten Gang und den Berg nach oben. Diese Landschaft... diese Berge... dieses Grün... und diese Luft und das Klima... Sollte ich eine Empfehlung geben dann würde sie lauten GEHT GENAU HIER HER! Scheisst auf Strand und den ganzen 0815 Mist und gebt euch Vietnam! Reisfelder soweit das Auge reicht. Sattes Grün wie man es nur von Bildern kennt. Ein Himmel zum anbeten und dieser Ausblick... Ich kann es gar nicht beschreiben! 

Unser Hostel liegt zwischen Reisfeldern versteckt. Wir fahren auf kleinen Pfaden und fahren ehrlich gesagt fast daran vorbei :D 

Unser Schlafraum steht auf 2 Meter hohen Pfählen. Der Raum selbst ist mehr als nur schlicht. Der Boden besteht aus Bambus und man kann bis auf den Boden darunter Blicken. Die Betten sind matratzen die einfach auf den Boden gelegt wurden um geben von Moskitonetzen *_* es ist hier fast wie im Paradis! Waschräume draußen, Waschbecken im freien... So stelle ich mir das vor.. was will ich mehr?? 


Naja eines fehlt schon.....


Wir entscheiden uns heute nicht mehr all zu viel zu erkunden (die letzten Wochen haben offensichtlich Spuren hinterlassen unser Forscherdrang an den „Anreisetagen“ hat definitiv nachgelassen :D Aber eine Runde durch die direkt anliegenden Reisfelder lassen wir uns selbstverständlich nicht entgehen! Wasserbüffel suhlen sich im Schlamm, wilde Hunde überall und dieses Grün diese Formen der Felder... ich kann mich daran nicht satt sehen.

Der Himmel zieht langsam zu und es kommt das worauf wir so lange gewartet haben! Blitze Donner Regen... Das Klima ändert sich schlagartig! Die Luft wird Kühler und voller Sauerstoff! Richtig durchatmen seit langem und das mit diesem Ausblick! Angekommen in Vietnam? So langsam glaube ich schon! 

Hier bleiben wir vorerst und werden alles aufsaugen was wir nur erblicken können! 


I AM GONE!!!!

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Heute mal langsam

So heute ist mal bisschen Resümeetag da es nich gaanz so viel zu erzählen gibt und unsere Tour sich langsam den Ende neigt.


Heute war ausschlafen angesagt da uns die 2 Tage auf "hoher See" schon geschafft hatten. Also 8 Uhr aufstehen langsam zum Frühstück taumeln, danach eine Runde auf die Scooter und die Insel Cat Ba erkunden 😊 Schön hier! So viel grün *_* ich liebe es einfach! Was ich wirklich nicht liebe ist meine Tankanzeige... Unser Ersatzkanister in Form einer 1,5 Liter PET Flasche lag natürlich wohl behalten im Hotel als mein Roller mal wieder stotternd in der prallen Sonne den Geist aufgibt... Robert heizt los um überteuerten Sprit an einem der vielen Kioske zu kaufen und kehrt nach 15 Minuten mit dem rettenden Grün zurück. Wirklich motiviert sind wir nicht bei der Sache... Alles tut irgend wie weh... Kraft ist auch keine da und wirklich wach sind wir auch nicht :D 


Also zurück zum Hotel.. Badezeug einsammeln und dann ab an den Strand. Mal wieder 10.000 Dong für parken bezahlen und unglaubliche 120.000 Dong für eine Steinharte !"§)$!" Strandliege... Egal wir wollen ausruhen bevor es morgen weitergeht! 


Nach 3 Stunden am Strand wird uns allerdings schon langweilig und wir beschließen unsere Roller vor dem nächsten Trip nochmal zum Service zu geben. Mein Roller startet nur noch mit Kickstarter bzw. mit anschieben und Roberts Gepäckträger würde auch nicht mehr wirklich das Siegel "vertrauensvoll" erhalten.


Also ab zur nächsten Werkstatt. Immer wieder lustig diese Mechaniker. Ich würde aber auch lachen wenn ich 2 dumme Touristen bei mir als Kunde hätte die vermutlich das doppelte von dem Zahlen was ein normaler Kunde zahlen würde. Aber viel ist hier unten ja immer relativ und was gemacht werden muss muss halt gemacht werden. 600.000 Dong später kann ich meinen Roller auf jeden fall wieder per Knopfdruck starten. Das Geld investiere ich gerne, da ich den Roller in einer Woche in Ha Noi gerne wieder verkaufen würde! Und wer kauft schon einen Roller der nicht gescheit anspringt....

Roberts Carmen wird auch noch schnell geschweißt und nach NUR 1,5 Stunden (wir hatten so mit 20 Minuten gerechnet aber hatten den Gemütlichkeitsfaktor vernachlässigt) gehts zurück ins Hotel. Packen für den folgenden Tag.

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Ha Long Bay... 2 Tage Wasser und fast das vorzeitige Ende

Beim Thema Ha Long Bay weiß man eigentlich gar nicht wo man anfangen Soll.... Am besten.. am Anfang!

 

Robert und ich hatte einen 2 Tagestrip in die Ha Long Bucht gebucht inkl. Übernachtung auf dem Boot/Schiff... (es war ein Boot!).

 

Um 8 Uhr wurden wir mit einem total überladenen (6 Mann/Frau Bus mit 10 Leuten drin) an den Hafen im nächst kleinere Ort Kutschiert. Dort hies es erst mal "Al people with a ticket to me" Robert und ich schauen uns an "Wasn fürn Ticket ich hab ne Quittung aber kein Ticket"... 2 Minuten später die Lösung des Rätzels "Al people without a ticket heeeere" :D Okay so läuft das hier.. Nächstes mal komm ich hier einfach so hin ohne zu löhnen :D 

 

Ich war wirklich froh nicht zur "Ticket Gruppe" zu gehören da diese sich auf einem recht großen Schiff zusammenpferchen durften (so ca 20-30 Leute) und wir mit ca. 10 Leuten auf einem gemütlichen Kutter davon schippern durften.

 

Nach ca. 45 Minuten Fahrt durch Felsenschluchten und Floating Villages erreichen wir unseren ersten Badespot. Also Flachköpper vom Boot ins wunderherlich Wasser und einfach die Seele baumeln lassen. Nachdem wir noch zu einem kleinen einsamen Strand (von denen es hier massenweiße gibt) geschwommen sind und uns dort noch ein paar minuten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen haben gings auch schon weiter zum nächsten Highlight. Bei der Fahrt flasht es mich jedes mal wenn wir wieder um eine Ecke fahren und neue gigantische Felsformationen sehen... Unvorstellbar wie das alles hier wohl mal entstanden ist...

 

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Ab auf die Fähre

Ein spätes Hallo :)


Fast frisch ausgeschlafen ging es heute Morgen um 7 Uhr aus dem Haus. Frühstücken und dann ab in die Werkstatt die zum Glück auch Sonntags offen hatte. 

Ein Strahlender Vietnamese empfängt uns grinsend... Ok er lacht eigentlich ohne Pause :D Ich feire ihn aber ob er das nur gemacht hat weil er nicht alles reparieren konnte oder weil er evtl. einfach drauf war kann ich nicht sagen :D Egal Mein gepäckträger hält wieder und Öl hab ich auch neues! Robert hat wieder eine Verkleidung über seiner Elektronik und auch frisches Öl. Ready... Set... Go! Ab auf den Highway, ab auf einen neuen Weg! 

Cat Ba wir kommen!!!


Wir hatten heute nur 150 km vor uns, was eigentlich fast lachhaft wirkt wenn man überlegt was wir schon für Touren hinter uns haben entsprechend gut gelaunt fuhren wir also los. Etwas Respekt hatten wir schon vor der Strecke da uns die beiden Backpacker aus Phong Nha so vor der Strecke gewarnt hatte vor allem vor dem letzten Teil bevor es auf die Fähre ging... Was sich allerdings alles als für uns einfach Strecke herausgestellt hatte! Robert wurde zwar (und ich übertreibe nicht) einmal um nur ca. 15cm von einem Bus verfehlt, es hat zwischen durch einma geregnet und wir mussten durch abartig Abgase fahren aber ansonsten war die Fahrt recht unspektakulär. Die Fahrt war grundsätzlich nicht sonderlich spannend, da wir hauptsächlich nur innerorts fuhren und somit keine Landschaft zum Gucken hatten.


Die klassische Touriabzocken durfte natürlich auch heute nicht fehlen. Kleine Brücke mit Schranke... Ich denke mal wieder okay Arbeitsbeschaffungsmaßnahme 2.0 da hat mal wieder einer Spaß Pförtner zu spielen. Der Pförtner stellte sich aber als pissiger kleiner Vietnamese Heraus der von uns 5000 Dong wollte nur das wir über die Brücke fahren durften. Das wärend wir unser Geld raussuchten ca. 30 Vietnamesen ohne bezahlen an uns vorbei fuhren hat ihn reichlich wenig interessiert... Und dann war die Brücke nicht mal asphaltiert :D 

Drüben angekommen wäre ich am liebten wieder umgedreht :D Ihr erinnert euch ja das in Vietnam alles am Straßenrand getrocknet wird... Allerdings hatte ich es noch nie das auch Tabak am Straßenrand liegt... Ich hatte das Gefühl ich fahre durch einen gigantischen Aschenbecher.. so penetrant roch es nach Tabak, abartig! Zum Glück hielt der Spaß nur einige Kilometer an und wir durften anschließend wieder hauptsächlich Abgase inhalieren....

Jedes mal wenn wir solche Stadtfahrten hinter uns habe denke ich "Leck Basti du kannst ja doch braun werden"... Nur das sich hier das Braun einfach als Dreck bzw. Abgasablagerungen herausstellt und sich mein Teint jedes mal in der Dusche in Schlamm auflöst :D 


Nach etwas weniger als 4 Stunden erreichen wir den Anlegeplatz unserer Fähre nach Cat Ba. Um dort anzulegengen mussten wir zuvor durch das wohl größte Industriegebiet das ich je gesehen habe :D Die Straße die wir benutzen mussten um es zu durchqueren ging eigentlich fast nur gerade aus und wir hatten gute 60 kmh drauf... trotz allem haben wir fast 15 Minuten gebraucht um es einmal zu durchqueren :D


Am Pier prangert ein großes Schild was uns darauf verweist, dass die nächste Fähre erst um 14 Uhr fahren würde... Es ist gerade 11:30 Uhr... Super noch mehr Zeit verschwenden.. Ist jat nicht so als wären wir heute morgen nicht schon 2 Stunden später los als geplant. 

Nach einer Stunde warten und ca. 6 Schokokekse später werden wir auf eine kleine Minifähre gelotzt... nicht das was wir jetzt erwartet hatten aber seis drum wir werden schon nicht entführt werdern :D Und das war genau die richtige Entscheidung! Nicht nur, dass wir nicht bis 14 Uhr warten müssen, dass wir auf eine Fähre kommen. Nein diese Fähre fährt auch noch wesentlich schneller und direkt nach Cat Ba wie die normale Fähre die auch noch einen Zwischenstop gehabt hätte! Sehr guuut.


Cat Ba zeigt sich uns erst mal von seiner besten Seite. Die Sonne kommt wieder zum Vorschein. Palmen stehen blühend am Straßenrand und der Geruch von Salz und Meer liegt in der Luft. Nach nochmals weiteren 40 km auf Cat Ba treffen wir in unsere m wunderschönen Hotel ein. Unser erstes Zimmer mit Meerblick YES und dann noch dieser fantastische Ausblick dazu...

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Go on Go on

Rastlos, ruhelos Backpackerlife.

(heute gibts mal wieder 2 Tage in einem 15. & 16.05.)

 

Nach einem wunderschönen Tag in Phang Nha geht es schon wieder weiter. 

Rastlos wie oben schon geschrieben ist denke ich der beste Ausdruck. Man sieht viel man erlebt unglaublich viel, lernt tolle Menschen und Orte kennen, kommt in Kontakt zu Einheimischen und lernt das Land so richtig kennen aber man kommt nie wirklich an. Das ist für mich wohl der einzige Wermutstropfen. Aber ich will alles sehen und erleben daher ist Rasten nicht drin. 

 

Um 5 Uhr sitzen wir schon wieder auf unseren Scootern und preschen gen Norden. Eiskalt ist die Luft heute morgen und mir laufen die Tränen vor lauter heftigem Wind übers Gesicht. Unser Weg fürt uns heute nach Ninh Binh. Ein Zwischenstop for Ha Long Bay bzw. Cat Ba einem der wohl schönsten Orte Vietnams. 500 km liegen vor uns... Ein Distanz die wir nach unserer haarsträubenden letzten 530 km Tour nicht mehr auf uns nehmen wollten. Allerdings sind die Straßen hier oben wesentlich besser und wir wollen keine Zeit verschwenden. 

Also auf auf. Mit knapp 80 Sachen heizen wir durch Serpentinen und Dörfer überholen ein Auto nach dem anderen, weichen Suizid gefährdeten Kühen aus, verwüsten perfekt ausgebreitetes Heu auf den Straßen, vergraulen Raststätten Besitzer da wir ihre Preise nicht bezahlen wollen, bereuen das wir doch wieder so weit gefahren sind, jammern klagen aber sind froh hier zu sein! 

Ninh Binh kommt immer näher.

 

Die Fahrten zwischen den Stops sind für mich wie Zeit zur Besinnung .. Was hat man erlebt, was hat man vermisst, wo will man hin und wo kommt man her. Jeder Tag Trennung von zu Hause Familie, Frau, Freunde schmerzt ein bisschen mehr. Knapp 14.000 Kilometer haben ich jetzt schon zurück gelegt um das alles hier zu erleben und habe noch lange nicht alles gesehen. Es ist eine Erfahrung die formt und eine Erfahrung die prägt. Back to the Roots! Auf alles verzichten was einem lieb ist und einfach nur leben. 

 

100 km vor Ende unseres heutigen Tracks fallen mir auf der Fahrt fast die Augen zu...Anhalten... Nach einem Red Bull und 300g Schockolade klatscht mir der Wind aber schon wieder ins Gesicht (diesmal mit offenen Augen).

Unsere Stops werden gegen Ende häufiger da jede Fahrt aufs neue den Schmerzfaktor nach oben treibt. Ob mein Hintern je wieder in seine normale Form und Farbe zurückkehren wird... Mal schauen was Claudia dazu sagt ;-) 

 

Der letzte Part besteht mal wieder aus Schlaglöchern und Hügelpiste und Google entscheidet sich uns "MAL WIEDER" etwas im Wirrwarr Asiens herumzuführen.

Die weite die das Land hier oben bietet ist Atemberaubend. Reis,- und Teefelder so weit das Auge reicht. Es duftet nach warmem und teils sogar frisch gemähtem Gras so wie sich das im Sommer gehört. Wir haben uns beschlossen nicht mehr auf dem Highway zu fahren sondern sind durchs Landesinnere auf der Ho Chi Minh Straße unterwegs. Kaum Verkehr bedeutet doch eine etwas höhere Lebenswahrscheinlichkeit :D Ich denke so oft wie auf den Highways Vietnams bin ich dem Tot noch nicht knapp von der Schippe gesprungen. Mordlustige LKW und Busfahrer werden wohl nie meine Freunde werden... Das merken wir auch als wir das letzte Stück durch das Verkehrschaos Ninh Binh´s heizen.

Diese unablässige gehupe geht mir mittlerweile unglaublich auf den Sender... Wenn es hilfreich ist ja aber BITTE LASS HIRN REGNEN nicht wenn ein einziger Roller am Straßenrand steht. Man kann hier wirklich zum Gewalttäter werden :D. 

 

Nach 11 Stunden kommen wir entnervt in unserem Hotel an. Dezenter bruchbau mit dem Scharm eines 50ger Jahre Hotels. Wie immer :D Das Wasser sprudelt aus allen Ecken des WC´s wenn man spühlt, die Dusche ist genau über selbigem und wir haben ein offenes Fenster ins Treppenhaus was die Klimaanlage im WC so gut wie unwirksam macht. Aber... So sind wir das hier gewohnt und so muss das sein! Was wär das für ein feeling wenn man hier in einem perfekten 5 Sterne hotel nach deutschen Standard hausen würde... Ist eh nur zum schlafen! Denken wir zumindest.

 

Als wir (16.05.) aufstehen... Grau Wolken... Regen... No way!!! Unsere Tagestrips liegen erst mal auf eis, Rollerfahren bei diesem Wetter nein Danke! Und das schlimmste, der Wetterbericht zeigt für die folgende Tage keine wirkliche Besserung.

 

Also ab zurück ins Bett... könnt schlimmer kommen :D 

Um 12 Uhr hat es aufgehört zu regnen und wir können los! Nachdem uns Google Maps mal wieder durch die Pampa gescheucht hat und unser Schlaglochcounter in die Höhe geschossen ist kommen wir etwas durchgeschüttelt am Hang Mua Viewpoint an. Eine 400 stufen lange Treppe wird uns an einen der besten Aussichtspunkte Ninh Bins führen. Aber erst mal müssen diese bestiegen werden... Die Luftfeuchtigkeit beträgt mal wieder 100% in meinen Augen und es drückt unabdinglich... Hinter mir muss die Anlage wohl erst mal den Ticketverkauf einstellen, da mein Schweissfluss wohl Sturzfluten auf der Treppe auslösen muss :D Diese Stufen sind aber auch nicht normal... teilweise Kniehoch und in unterschiedlichen Abständen und Höhen... Der Anblick der einen oben erwartet entschädigt dann für alles! Reisfelder so weiter das Auge reicht, ein wunderschöner Fluss schlängelt sich hindurch und überall diese kleinen Berge... ein Traum. Man kann sich kaum sattsehen an diesem Anblick. Allerdings wollen wir noch eine runde auf diesem tollen Fluss drehen :)

 

Also nach 20 Minuten staunen und Fotosmachen gehts wieder nach unten (was sich fast als genauso anstrengend heraus stellt....).

Unten angekommen schwingen wir uns direkt auf die Roller (keine Zeit zu vergäuden der Vormittag ist eh schon drauf gegangen :D). Next stop Ninh Binh Boat Tour! 

 

Dort angekommen lassen wir erst mal eine bekloppte Gruppe Chinesen den Vortritt und fahren selbst 30 Minuten später ab. Unser Bot wird von einer alten Omi gesteuert... Ich glaube wir haben mit ihr nicht gerade den besten Außenbordmotor erwischt :D Immer wieder werden wir überholt und die gute Dame stöhnt leise vor sich hin... Der Anblick des Flusses wie er sich zwischen den Bergen und Reisfeldern hindurchwindet ist wirklich atemberaubend (vom Aussichtspunkt schon genial aber so mitten drin nochmal einen Ticken schöner). 2 Stunden später und eine halbtote Oma auf unserm Blechboot zurücklassend gehts zurück . 


Noch schnell unsere Roller zum Service und dann ESSEN. Die Roller... Wir sollten sie um 19 Uhr abholen.. es wurde 19:20 Uhr da wird ja nun schon fast Vietnamesen sind und es auch sonst keinen Sinn macht pünktlich zu sein :D. Aber diese Vietnamesen nehmen es wohl gründlich genau mit der Zeit. Werkstatt zu! Keine ROLLER! :D Unser Plan um 5 Uhr am Morgen direkt weiter zu fahren hat sich damit wohl erledigt..


Egal dann heißt es erst mal länger schlafen und dann Roller holen ;)


I am Gone

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Höhlen, Matsch und kaltes Nass 

Wie der Titel diesmal ja schon sagt wurds diesmal dunkel, kalt und nass!!!

 

Aber zum Anfang. Phong Nha ist bekannt für seine Höhlen. Mitunter gibt es hier so weit ich weiß eine der größten Höhlen überhaupt auf unserer Kugel. Allerdings kostet der Eintritt rund 2000 USD von daher keine Optionen für mich!

Auf jeden fall, wer hätte das gedacht... ging es mal wieder früh los. 7 Uhr raus aus unserem Hotel ab auf die Scooter. Die Gegend hier ist wirklich atemberaubend schön. Eine kleine eigene Welt umgeben von überwucherten Bergen die so dicht bewachsen sind, dass man den Boden darunter wirklich nur noch erahnen kann. Mitten durch diese kleine Welt fließt dunkelblauer und unglaublicher reiner Fluss bei dem man ohne Probleme bis auf den Grund schauen kann. Ich vermute, das ganze Grün hier um uns wird von diesem kleinen blauen Beauty gespeist. 

Wir kommen erst mal gut voran eine Serpentine nach der anderen ein Hügel hoch und runter nach dem anderen.. Aufeinaml stottert mein Roller wie gestern schon.. Ich krieg schon einen halben anfall... Dann aus.. NEIN! Ich ballere vor lauter Frust erst mal auf meinen Roller ein (jetzt ist auch noch die Scheibe meiner Armatur kaputt, naja sah ja auch komisch aus so ein unversehrtes Teil :D).

 

Nachdem Robert mich ein paar 100 Meter abgeschleppt hat kapituliere ich vorerst und schicke ihn voraus evtl. Hilfe zu finden. 

Also schieben.... So ein Roller kommt wirklich relativ schwer daher wenn man aufeinmal keinen Motor mehr unterm Hinter hat! Die nächste Steigung ist zu viel und ich muss stehen bleiben. Hinter mir höre ich einen LKW stoppen MEINE CHANCE. Ich stelle meinen Scooter ab und versuche mit Handzeichen dem LKW Fahrer klarzumachen, dass mein Roller verreckt ist und ich keinen Plan habe was ich tun sol (Zündkerze habe ich schon gecheckt aber die wurde ja sowieso gestern erst ersetzt). 

Der Junge Mann wird sich als mein Retter darstellen. Mit einer Engelsgeduld beobachtet er skeptisch meine Gestikulierereien (ich denke er hat sofort verstanden was los ist, aber hat dann beschlossen sich das Spektakel noch etwas länger anzuschauen). Nachdem er auch meine Zündkerze gecheckt hat am Vergaser rumgeschraubt hat und sonst noch etliches gecheckt hat finden wir den Fehler... Entweder der Mechaniker gestern hatte die Funktion des Schalters für die Benzinzufuhr nicht wirklich verstanden, wovon ich einfach mal nicht ausgehen oder mir hat ein Scherzkeks den Hahn abgedreht.. NAJA es könnte schlimmer sein bzw, ich freue mich wahsinnig, dass es nur so eine Kleinigkeit ist! Nach 1000 Bedankungen bei meinem Retter brettere ich direkt zur Paradise Cave wo Robet schon auf mich wartet.

Auf gehts genug Zeit verschwendet. Eintritt 250.000 Dong, rund 10 Euro das passt. Wir könnten uns auch noch zum Eingang kutschieren lassen aber das sind uns weitere 100.000 Dong nicht wert. Also zu Fuß durch den dezent schwülen Dschungel. Die Geräuschkulisse ist wirklich unglaublich beeindruckend! Nach einem ca. 20 minütigen Fußmarsch den Berg nach oben und einem gefühlten Wasserverlust von rund 10 Litern kommen wir am Eingang der Höhle an. Ohne umschweif rennen wir fast hinein da uns ein kater Wind entgegen schlägt :D Was uns hier erwartet übetrifft meine Vorstellung um längen!

Ich hab mein Leben noch nicht so eine gigantische Höhle gesehen. Stalaktiten und Stalagmiten  so groß wie gigantische Häuser so weit das Auge reicht. Ein Gewölbe um ein Stadion darin zu verpacken.. Einfach nur unglaublich eindrucksvoll. 

Die gesamte Höhle (also der Bereich den man betreten darf) erstreckt sich über einen Kilometer wesehalb wir auch ca 1,5 Stunden brauchen um die gesamte Höhle zu erforschen. Okay wir wären evtl. etwas schneller gewesen aber die Vietnamesischen Tourigruppen Inkl.  Guides, die mit einem Megafone bewaffnet umher stolzieren waren doch recht hinderlich.. (und man will ja bzw. ... wollen schon aber... sollte ja nicht immer im Weg herumstehen, wenn 20 kleinere Versuchen oben an der Decke etwas zu sehen :D ).Grundsätzlich verstehe ich ja gar nicht was andere Touris hier wollen, wenn wir unterwegs sind 😜

 

Nachdem wir uns an allem so gut es geht satt gesehen haben, gefühlte 1000 Fotos geschossen haben und ich mir für mein kleines privates Archiv in meinen grauen Zellen noch so einiges fürs Leben eingebrannt habe gehts auch schon wieder raus. Wer sich in Vietnam rumtreibt sollte sich diese Höhle wirklich nicht entgehen lassen! 

Allerdings... der Abstieg ist genauso schweisstreibend wie der Aufstieg :D Weshalb wir wieder patschnass bei unseren Scootern ankommen. Naja ich kenns ja mittlerweile schon nicht mehr anders....

Schnell ins Hotel, schnell essen und dann Dark Cave!!! Darauf hab ich mich am meisten gefreut.

Selber Weg wieder zurück aus dem wir gekommen sind... wie oft ich diese Strecke wohl noch fahren werde :D Aber ist ja schön! Nachdem wir an einer der Zahlreichen sinnlosen Schranken die einfach mitten in der Pampa stehen passieren dürfen (ich weiß ja nich wer sich diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ausgedacht hat aber den Job.. nein danke. Vor allem nicht bei so Touris wie Robert und mir, die einfach an den Schranken vorbeifahren bevor der gute Herr überhaupt aus seinem Häuschen kommen kann :D ).

Also Dark Caves. Spiel Spaß und Freude für große Kinder *_*

Als erstes heißt es mal nackig machen bis aufs Badehöschen dann rein in die Schwimmweste und hoch auf den Ziplinetower. Oben wartet schon unser extrem hoch motivierter Guide und befestigt uns ordnungsgemäß (ich denke mal, dass das alles so sein soll) an den gespannten Drahtseilen die uns auf die andere Seite des Flusses bringen sollen. 


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Phong Nha ... Liebe auf den ersten Blick <3

Xin Chao agaain :)


Raus aus Hue.... Diese Stadt wird mir nicht fehlen :D Also verliere ich hierzu auch keine weiteren Worte außer das wir für einen Reisetag verdammt lange geschlafen haben... Aber Geburtstage wollen gefeiert werden! ;)


Also 12 Uhr ab auf die Roller raus aus der Stadt. Der Lärm hier geht mir die letzten 30 Km bis wir endlich raus sind unglaublich gegen den Strich.


Hue liegt hinter uns! Man hört wieder Menschen und Tiere (naja mein Roller übertönt schon etwas ABER MAN KÖNNTE ES HÖREN!!! :D ), die Luft wird sauberer... Bis auf... Wieso brennt es hier überall :D Die Bauern fackeln hier ihre abgeernteten Felder ab nachdem alles eingesammelt wurde und fluten diese dann um die Nährstoffe wieder in den Boden zu bekommen. Offensichtliche sprechen sie sich was das angeht recht gut ab denn auf manchen Abschnitten kann man wirklich nur mit Shirt vor dem Mund und zusammengekniffenen Augen fahren, so dicht ist der Rauch und die Asche die hier herumwabbert. 

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Hue... Mag ich dich?

Guten Morgen Hue, guten Morgen Smog!

 

Nach der ersten Nacht in unserem Prachtshotel in Hue stehen wir nachdem wir eeendlich mal wieder ausgeschlafen haben frisch erholt zu einer anständigen Uhrzeit auf :D (die Betten sind hier ein Traum endlich mal wieder harte Matratzen nach den ganzen durchgelegenen Betten!).

Frühstück inklusive... ja so schmeckt es auch :D Ich lehne dankend mein Omelette mit Gemüse nach dem ersten Bissen ab und reiche es an Robert weiter, der es in scharfer Soße ertränkt und in Sekundenschnelle verschwinden lässt.

 

Nach diesem "ausgiebigen" Mahl gehts ab auf die Scooter. Wir wollen uns die Lokalen Sehenswürdigkeiten anschauen Imperial City und Thien Mu-Pagoden. 

Beim ersteren angekommen und 10.000 Dong ärmer um mal wieder einen Gehweg als Parkplatz zu nutzen, marschieren wir direkt voller Vorfreude auf den Eingang zu (Imperial City ist eine alte Festungsanlage inkl. gigantischem Bunker). 150.000 Dong Eintritt für das Teil... Wir entscheiden uns darum herum zu laufen und selbst auf Entdeckungstour zu gehen :D Abzocke!

Mit Kamera und guter Laune wabbern wir zielstrebig um die Festungsanlage und ihre Mauern herum.

 

Das Wetter ist heute mehr als nur bedeckt und es fallen schon die ersten Tropfen. Die Wolken drücken den Smog so weit herunter das es aussieht als würde die Stadt brennen und alles in Rauch legen! Schön ist anders... Aber das ist wohl der Preis wenn es hier mehr Roller als Einwohner gibt :D (die Roller sind selbstredend alle auf dem technisch neusten Stand!) 

 

Wärend unseres kleines Rundgangs fängt es schon langsam an sanft zu tröpflen... Das Tröpfeln entwickelt sich nach dem wir bei unseren Rollern ankommen zu einem relativ ernst zu nehmenden Regen :D Egal muss ja weitergehen also ab in den Regen! 

 

Erst mal Roberts Roller anschleppen... Ahja noch gar nicht erwähnt! Roberts Roller will den Befehlen von schnöden Startknöpfen nicht mehr folgen und verlangt nach Schubkraft zum Start. Wir haben eine kleine Schlepptechnik entwickelt, mit der ich Roberts Scooter auf Touren bringe und er somit anspringt. Ein göttliches Bild wie es scheint, denn die Locals hier erfreuen sich sehr ab unserem Anfahrtsgespann.

 

Weiter gehts zu den Thien Mu-Pagoden. Wir finden kostenlose Parkplätze und zahlen 100.000 Dong Eintritt... War uns eigentlich auch zu viel aber wir können ja nicht den ganzen Tag nur sinnlos durch die Vietnamesische Weltgeschichte heizen und nichts außer Strasse sehen. Also Scheine raus Besucher rein und zack stehen wir von Franzosen umzingelt in der wunderschönen Anlage. Nur der Sound ist eben... Französisch!

 

Diese bestimmte Gruppe hat ein unglaubliches Talent dumm an Orten rumzustehen an denen es ganz nett wäre ein Foto zu schießen!!! Seelenruhig ignorieren sie meine "JUNGE GEWINN MA AN LAND" Pose inkl. Ausstrahlung und brabbeln fröhlich vor sich hin... Man sollte eine Flasche Rotwein dabei haben um sie fort zu locken!

 

Die Anlage stellt sich als gigantisch dar. Viele kleine Tempelanlagen, verwundene Wege, Grabstätten und vieles vieles mehr inkl. kleinem See mit Insel in der Mitte bietet sich hier vor unseren Augen dar. Nur halt der Sound...

 

Wir überholen unsere geliebten Franzosen Gruppe und beschließen den Part später nachzuholen... 

 

Ich liebe kaputte Häuser und herumliegende Steine.. Fragt mich nicht wieso! Die Vorstellung, dass hier einst Menschen gelebt haben und diesem wunderschönen Ort Leben eingeflößt haben fasziniert mich. Die Detailbesessenheit der Asiaten findet sich hier auch an so vielen Orten wieder.. Einfach wunderschön!

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Neuer Tag neue Stadt

Zurück auf der Strasse! 


Hi zusammen,


Hoi an war schön aber es wurde Zeit weiter zu reisen. Der Weg führt uns diesmal nach Hue der ehemaligen Hauptstadt Vietnams. Weiter reisen bedeutet selbstredend früh aufstehen :D Schrecklich wie oft ich das schreiben muss!!! Aber diesmal noch human um 6 Uhr raus aus den Federn und um 7 Uhr ab auf die Roller. Ich hatte aus Versehen noch ein Handtuch eingesteckt... Jetzt bleiben wir unserer Guestfamily wohl als Kleptomanische deutsche Schrottrollerfahrer in Erinnerung da unser Guestmama das natürlich sofort bemerkt hatte... :D (Die Schrottroller sind nach unserem Besuch bei unserem Mechaniker übrigens wirklich top!).


Auf diese Fahrt freue ich mich diesmal wirklich! 1. Roller neu 2. wir wissen die Straßen hier oben sind wesentlich besser 3. die Landschaft hier... Ein Traum!


Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen haben heizen wir durchs Gebirge Richtung Hue. Das satte Grün, der Blaue Himmel.. Die Kühe am Strassenrand. Traumhaft schön. Ich weiß teilweise gar nicht wo ich zuerst hinschauen soll. Freie Fahrt für uns, der Asphalt ist blitze Blank und so gut wie kein Verkehr, so sollte das immer sein. Da wir diesmal nur 150 KM weit fahren halten wir hier und dort und genießen den Ausblick ( wer weiß wann ich so einen Anblick das nächste mal genießen darf?!?).

Ich muss euch leider enttäuschen diesmal blieb die Fahrt relativ Ereignisreichlos... (ich beschwer mich da allerdings nicht drüber). Bis auf das Roberts Roller mittlerweile nur noch mit anschieben angeht lief alles wie am Schnürchen. 150 KM in 3 Stunden besser gehts kaum. Die Zeit fliegt nur so an mir vorbei da ich eigentlich nur mit gucken beschäftigt bin! Einige beinahe Kollisionen gibt es natürlich wie immer zu verzeichnen! Sei es eine Kuh oder ein Bus der sich langsam rückwärts aus seiner Parklücke kämpft.

Was auch auffällt angestellte von Tankstellen versuchen einen grundsätzlich nicht über den Tisch zu ziehen, die Besitzer dafür umso mehr :D 

Nach vielen winkenden Vietnamesen, Todesabgaswolken von schrottreifen LKW´s und brennende Felder kommen wir auf einmal in Hue an und ich realisier erst als wir vor unserem Hotel (ja diesmal Hotel :D ) stehen das wir schon da sind.... Nach unserer letzten todes 15 Stunden fahrt sind diese 3 Stunden wirklich ein Witz. Mein Hintern erholt sich zwar glaube ich nicht mehr so wirklich nach seinem Totalschaden und schmerzt schon nach 10 Minuten fahrt aber man gewöhnt sich ja an alles :D.


Wir werden vom Hotelbesitzer mehr als nur freundlich empfangen und erst mal zu Tee und plausch eingeladen. 

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben heißt es erst mal ab zum Supermarkt Getränke und sonstiges einkaufen (Robert hat morgen Geburtstag). Zurück wollen wir nur kurz durchatmen da es heute extrem übertrieben heiß ist. 

Aber unverhofft kommt oft, Stromausfall in unserem Hotel bedeutet für uns fast 40 Grad im Zimmer genauso wie draußen. Aus den geplanten 30 Minuten kurz daliegen werden 4 Stunden schlafen :D Das ist wohl die Rechnung für zu viel Hitze und zu wenig Schlaf in den letzten Tagen. Aber ich bin dankbar über diese kleine Verschnaufpause. Das Piepsen der Klimaanlage als der Strom wieder anspringt weckt mich auf und eine gefühlte Stunde später bin ich wieder trocken :D 


Frisch gekühlt gehts für uns am späten Nachmittag auf Entdeckungstour ins Stadtinnere. Erst mal den Markt begutachten. Hätten wir uns allerdings sparen können, da ich in Vietnam bisher noch keinen so abartig widerlichen Markt gesehen habe. Hier würde ich nicht mal etwas essen wenn es der einzigste Ort hier wäre wo es etwas gibt... Der Gestank ist betäubend widerlich.


Nach dieser Enttäuschung gehts erst mal ab in eine bekannte Backpackerbar gleich ums Eck unseres Hotels. Nach einigen Bier fährt es sich gleich etwas leichter durch den Verkehr 😜. Selbstredend treibt es uns zu später Stunde noch in einen kleinen Streetfoodladen um unsere Brummenden Mägen zu beruhigen und dann heißt es auch schonwieder Hotelbetten Hallo, gute Nacht Hue.


Außer fahren, chillen und shoppen gibt es heute leider nichts spannendes zu erzählen :D Aber muss auch mal sein!


Bald wieder spannend mehr ;)


Bis dahin. I am Gone 



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Bellende  Hund beißen nicht...

Hi Again,


ein Tag später und da bin ich wieder :)


Heute ging es zeitig los Richtung Norden um die bekannte Tempel von Hoi Quan nahliegend unseres aktuellens zu Hauses Hoi an zu besichtigen. Endlich Tempel sehen... Mag nach nem typischen Touri Trip klingen aber ich mag dise altertümlichen asiatischen Tempelanlagen einfach unglaublich .Vorort müssen wir selbstverständlich fürs parken bezahlen wie immer und überall hier (ich wüsste gerne mal wie man hier das Recht an Parkeinnahmen erwirbt, da man hier auch auf Gehwegen bezahlen muss und der angebliche "Vermieter" wie aus dem nichts von irgend woher angerannt kommt :D 


Die Tempelanlage von Hoi Quan entpuppt sich als eine wirklich weitläufiges Areal. Sie befindet sich auf einem Felsen inmitten der flachen Landschaft von Hoi An... Wir schwitzen so unglaublich... Es hat de Nacht zuvor kurz geregnet, was die Temperaturen bzw. die Luftfeuchtigkeit in die Höhe schießen lässt. Man darf sich schon nicht mehr zu schnell drehen da die Gischt den Anderen neben dran blenden bzw. zum ertrinken bringen könnte.

Wir klettern durch Höhlen die kaum zu durchqueren sind und schieben uns durch Gänge die nicht wirklich für den europäischen Menschen erweitert wurden.  Es ist wirklich wunderschön hier. Überall ein sattes Grün von allen möglichen Bäumen die ich hier jetzt nicht benennen kann kann, riesige Schmetterlinge und... DIESE HITZE... Ich bin glaube ich einfach kein Mensch für diese Temperaturen :D 

Nachdem wir die gesamte Temepelanlage mit allen Statuen und Brunnen und Höhlen besichtigt haben steigen wir den Berg wieder hinab... Auf der falschen Seite.. typische! Also heißt es erst einmal in der sengenden Sonne einmal um den ganzen Hügel herum marschieren... Alle 5 Meter wollen uns kleine alte Omis 10 Meter Statuen aus massivem Stein verkaufen, die nächsten wie immer Essen oder Tabak...

Nachdem wir unsere Roller aus ihren schattigen Plätzchen geholt haben geht es weiter Richtung Monkey Mountain. 

Allerdings entscheidet sich Roberts Hinterreifen zuvor auch noch von uns zu gehen... Er konnte wohl nicht ohne seinen ehemaligen Kameraden MR. Vorderrat leben und hat ich das Leben genommen. 

Eine wohl beleibte Mechanikerin wechselt ihm nach einigen Metern schieben den Schlauch in einem Tempo, dass man meinen könnte der Teufel wäre hinter ihr her.

Prächtig! Reifen wieder voller Luft und Druck... aber eiert jetzt wie sau.... Na toll wieder zu unserem Stammmechaniker sobald wir wieder zu hause im Guesthouse sind.. Jetzt erst mal weiter.

Die Straßen hier sind wirklich top, so dass wir nach nur kurzer Zeit direkt am Fuße des Monkey Mountains ankommen. Die Küstenstrasse die uns hierher geführt hat ist gespickt mit zahlreichen Marathonläufern (wer tut sich denn bitte so einen Wettkampf bei dieser Hitze hier an :D, aber Respekt dafür!).


Der Weg auf den besagten Hügel stellt sich als 2 Meter breite mit Ranken und Büschen bewachsene Strasse heraus. Mein Roller packt die heftige Steigung gerade noch so im ersten Gang und hört sich dabei eher wie eine geprügelter Hund an wie ein Moped....

Immer wieder werden wir vor Vietnamesen auf ihren stärker motorisierten Rollern überholt. Sie feuern mich an und lachen gleichzeitig über mein wimmerndes stück Blech unter mir :D. 

Nach einer schier nicht enden wollenden Steigung kommen wir schlussendlich oben an und... keine Affen... so eine verarsche :D Aber dafür eine Aussicht die jede Minute Fahrt hier noch wert war. Man sieht die komplette Küste von Hoi An in seiner vollen Pracht und Weite. 

Die besagten Vietnamesen die uns überholt haben sind schon oben auf der Aussichtsplattform fleißig mit ihren Selfystangen beschäftigt alles und vorallem sich selbst möglichst oft abzulichten (ich kenne die Teile ja aber ich habe sie noch nirgends so oft gesehen wie heute :D ).

Als wir auch oben ankommen werden wir mit einem lauten HEEEEY begrüßt, was wohl so viel heißen soll wie "toll ihr habts auch geschafft". Erst mal ein Foto mit besagten Vietnamesen irgend wo oben auf einem Berg mitten in der Pampa :D Ich finde es unglaublich lustig und muss herzhaft lachen.

Nachdem auch wir unsere selbstverständlich überwältigenden Fotos geschossen haben inkl. SELFY wollen wir noch auf den direkt anliegenden Hügel nebenan fahren. Als wir dort ankommen warnt uns ein fettes Schild am Eingangstor das es sich um ein Privatgrundstück handelt und betreten strengstens verboten ist... Wir fahren bis genau an die "Grenze" und begutachten das ehemalige Militärgelände. Am anderen Ende stehen einige Einheimisch die uns argwöhnisch begutachten... Unsere Aufmerksamkeit wird allerdings direkt von diesen äußerst sympathischen Männern auf die Probe gestellt, als ein zähnefletschender Hund auf uns zugeschossen kommt. Ich rufe Robert dezent Hysterisch zu ER SOLLE DEN VERDAMMTEN ROLLER WENDEN und gebe gleichzeitig schon Gas. Als der Hund an der Grenze des Grundstücks stehen bleibt und uns die Zähne zeigt bin ich erst mal beruhigt... Diese Ruhe ist allerdings nur von kurzer Dauer, da der Hund wohl nur überlegt hat wo und wie er uns am härtesten erwischen kann. Mit so viel Gas es nur geht bei der zerstörten Strasse versuchen wir dem Bellenden Fiech so gut es geht zu entgehen. Robert fährt vor neben mir der verdammte Köter der immer wieder aufs neue versucht mich am Fuß zu packen.... Nach ca. 500 Metern lässt er von uns ab und dreht uns den Rücken zu als hätte er gerade nur mal eben sein Geschäft erledigt...


Noch etwas gestresst von der Aktion starten wir den Weg nach unten. Abwärts wirkt der Hügel noch steiler wie er es bergauf schon getan hat und... ich bin ehrlich, ich vertraue unseren Bremsen unter Dauerlast nicht wirklich :D Im 2ten Gang die Motorbremse nutzend Jodeln unsere Roller daher zuckelnd und ruckelnd den Hügel hinunter :D 

Vorbei an Palmen, Büschen perfekten Tennisplätzen... (Was sollen die denn hier oben... Egal wer mag schon Tennis...:D ) finden wir den Weg nach unten (und das sogar auf anhieb). Unterwegs halten wir noch bei einer weiteren Tempelanlage mit einer gigantischen Steinstatue einer "weiblichen Gottheit?" ich kenn mich da nich aus sorry! Fotos machen, gucken, schön finden, weiter!


Jetzt noch ab in die City Roberts Handy wieder Internetfähig machen... Weit und breit kein Handyshop... Googlemaps führt uns in ein Wohnviertel aber auch hier.. nichts... Auf dem weiteren nach Hause weg kommen wir an einem großen Einkauszenzentrum vorbei. Wir kaufen Wasser und Waschmittel UND ESSEN BURGER... Was eine Abwechslung :D So ein Mist! Aber soooo gut :D 


Frisch gestärkt und mit schlechtem Gewissen gehts weiter nach Hause. Meine Tankanzeige zeigt noch 1/4 an... das ist schonmal schief gelaufen aber das wird noch reichen bis zur nächsten Tankstelle... (Ich muss immer wieder über mich und meinen Optimismus lachen :D) 

Selbstverständlich geht der Roller aus... mitten auf der Schnellstrasse :D Robert war schon vorausgefahren und bekommt von der ganzen Misere nichts mit. Ich bin allerdings nicht alleine. Ein Einheimischer hat meine Lage erkannt und weißt mich an einfach die Strasse weiter zu schieben es würde eine Tankstelle kommen "Short way Short way"... Jaja schon Short way aber Short way mit verdammt schwerem Roller :D 10 Minuten später finde ich besagte Tankstelle und tanke glücklich auf. 

Zu Hause angekommen gehts mit dem Moped ab zum Check.... Mein Mechaniker schaut mich von anfang an skeptisch an... Als hätte er noch nie einen Roller mit kaputtem Spiegel, Lenkrad mit 2 cm Spiel zerbrochener Karosserie und fehlendem Auspuff gesehen 😜 Nachdem er ca. 10 mal New New gesagt hat und neue Teile zum Vorschein gezaubert hat... Bin ich 800.000 Dong ärmer aber dafür nun besitzer eins nicht mehr klappernden Rollers (Spiegel, Karosse und Auspuff sind immer noch nicht vorhanden aber der Rest sitzt :D ).

Er richtet noch Roberts Roller und dann heißt es Futter fassen! Ab zur Markthalle! Der beste Ort hier etwas zu essen. Günstig, frisch und von Einheimischen für Einheimische gekocht! 

Danach schlendern wir noch über den gigantischen Markt. Hier kann man sich jegliche Klamotten maß anfertigen lassen. Vom T-Shirt über Schuhe bis zum edlen Zwirn. Überall hängen bunte Lampen und sogar auf dem anliegenden Fluss schwimmen kleine Papierschiffchen mit Kerzen.

Nach einer Kleinen Runde gehts wieder ab nach hause ins Guesthouse. Morgen heißt es ab auf die Scooter und weiter. Diesmal nur 150 Km ab ins nächstest Städtchen! ich freue mir! 


Bis dahin. i am Gone! 



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Schlaglöcher und Metallverschleiß

Mooin Moooin,

 

wo soll ich anfangen... 4 Uhr war heute bei meinem Wecker angesagt... Derjenige der den Wecker erfunden hat dürfte vor mir auch nicht über den Zebrastreifen laufen... 


Also 4 Uhr aufstehen richten den Rest einpacken und um 5 Uhr sitzen wir schon auf dem Roller. Die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen und die Luft peitscht uns herrlich kühl ins Gesicht. Nha Trang ist schon putzmunter! Der Strand ist voller einheimischer Frühsportler die fröhlich vor sich hinhüpfen oder erst mal eine runde schwimmen gehen. Leider habe wir keine Zeit das Spektakel zu beobachten.. Unser Plan heute lässt keine ausflüchte zu. Wir werden von Nha Trang nach Hoi An fahren. 530km auf unseren Scootern... (nur zum Vergleich 530 km wäre die Strecke von Basel nach Dortmund... auf einem Roller... und keinen deutschen Strassen!!!!).

 

Ich weiß nicht was uns geritten hat diese Tour in einem durchzuziehen... Wir wollten wohl einfach keinen Tag mit einem sinnlosen Zwischenstop in einer Stadt mitten im Nirgendwo verschwenden..

Also Gashahn auf und mit vollgas raus aus der Stadt. Ich werde die Tauchstunden vermissen und daher Nha Trang nie vergessen! Mein erstes mal... tauchen!!! *_*

 

Das erste "Maleure" (nennen wir es mal so) passiert uns ziemlich gleich.... Kaum aus der Stadt draußen werden die Strassen mehr als nur bescheiden... Erst mal Strecke machen bevor die Sonne rauskommt wird wohl nichts... Naja für was gibt es Pläne wenn sie nicht scheitern könnten :D Zurück zum Maleure... Wir "heizen" so vor uns hin und vor uns ein prächtiges Stück perfekte Strasse... JACKPOT also drauf Vollgas durch und eben "Strecke" machen. Nach ein paar hundert metern wundern wir uns schon wieso uns hier so wenig bzw. gar keine Vietnamkamikazerollerfahrer in die Quere kommen... Der Grund ergibt sich nachdem wir den Abschnitt wieder verlassen haben... Frischer Asphalt!

Unsere Roller sind nicht mehr nur für die Strasse gemacht SIE SIND DIE STRASSE :D Roberts Beine sehen aus als wäre er einem Marvel Comic entsprungen und MR ROCKLEGS. Den rest haben unsere Backpacks abgefanden und der Rest der dann noch übrig war findet sich verteilt auf unseren Rollern. :D Die Rucksäcke sehen aus als könnte man sie direkt in den Eimer klopfen. Aber... wir lassen uns nicht entmutigen! Weiter gehts, fast die ganze Strecke liegt noch vor uns!

 

Der nächste Schreck lässt nicht lange auf sich warten. Wir heizen durch Gebirgsstrassen die Serpentinen entlang, da passiert es.. Roberts vorderer Reifen platzt... Er schlenkert, schlingert und entgeht nur knapp einem sehr legendären Stunt über die Leitplanke in den Abgrund... der vermutlich nur daher legendär geworden wäre da er ihn nicht überlebt hätte :D Jetzt lachen wir drüber aber so lustig wars eigentlich gar nicht :D 

Was aber wirklich amüsant war, waren die 3 Einheimischen, die schon am Ende der Kurve mit einem neuen Schlauch auf uns warten... Unglaublich diese Leute :D. 10 Minuten später und 150.000 Dong (ca. 6 EUR) ärmer hat Robert einen brandneuen Vorderreifen und die wilde Reise kann mit einem etwas erhöhten Puls weitergehen. 

 

Die Strasse wird erst mal nicht besser aber die Landschaft *_*. Ich sehe die ersten Reisfelder, die Welt wird grüner und mein Herz schlägt höher! Das wollte ich sehen, tropisches Grün, Vietnamesen auf den Feldern, wilde Tiere!!! Ich würde so gerne anhalten um ein paar Fotos zu schießen.. Aber unser Zeitplan lässt das leider nicht zu.. Unsere Roller sind in unseren Augen nicht zum Nachtfahren gemacht. Die Lampen sind eher Deko wie wirkliche Leuchten...

Also weiter weiter.

 

Google Maps ist schon ein lustiges Teil... Es kennt wirklich jeden verdammten Weg :D Wir fahren auf einmal auf einem Trampelpfad zwischen 2 Reisfeldern hindurch auf welchem wirklich gerade mal 1 Moped Platz hat. Wir tragen unsere Roller über Eisenbahnschienen und finden uns so tatsächlich wieder auf der richtigen Strasse... Unglaublich :D 

(Man kann sich auf diese App verlassen aber wenn man dann in der Pampa ohne hängt ist man auch verlassen!!!)

 

Das tückischste an diesen "richtigen Strassen" wird Robert und mir fast zum Verhängnis. Je weiter wir in den Norden kommen desto besser werden diese. Perfekter Asphalt aber der Schein trügt! Mitten in der Fahrbahn auf einmal ein ca. 30 cm. tiefes und 1 Meter langes Loch...? Oder einfach ein Stück fehlender Asphalt wie auch immer, hat wohl jemand gebraucht und mitgenommen :D Ich ballere mit ca 70 Sachen darauf hinzu und sehe das Teil erst 10 Meter davor. ABS , was ist das nochmal? :D Vollbremsung mein Roller rutscht quer auf den Spalt zu... Zum Glück reagiere ich gerade noch richtig lasse die Bremse los nachdem ich einen 5 Meter langen schwarzen Streifen in die Strasse gebrannt habe und gehe wieder aufs Gas um den Roller gerade auszurichten. BÄM das waren die Stoßdämpfer.. Gerade noch gut gegangen und nicht hingelegt... Aber mein Roller klingt auf einmal so kraftvoll Volumig :D Egal geiler Sound kann ja nicht schaden... 5 Km später BÄM der Roller Rockt jetzt richtig :D Ich sehe über die Schulter nur meinen Auspuff über die Straße schlittern :D Ich muss erst mal Herzhaft lachen und Hupe laut das Robert kurz stehen bleibt. Nachdem der Schaden begutachtet ist entscheiden wir uns weiter zu fahren... Das teil ist so heiß, dass können wir nicht mitnehmen. Egal ein Teil weniger das klappert und weniger Gewicht bedeutet weniger Spritverbrauch :D Die Kinder am Straßenrand feiern uns mit unseren Klapperkisten (meinen Roller hört man aus ca. 2 km Entfernung würde ich schätzen! Der Vorteil hupen ist ab jetzt nicht mehr nötig :D ). Sie winken, zeigen Peace und lachen laut. Ich strahle mit einem breiten Grinsen zurück und sehe das wunderbare Funkeln in den Augen das nur noch Kinder zu haben scheinen (ich natürlich auch, welcher Mann wird jeh erwachsen? :D).


Langsam werden die Strassen besser und wir kommen weiter gut voran. Einige beinahe Unfälle, aggressiver Busfahrer die ohne Hupen wohl einfach nicht können selbst wenn nichts vor ihnen fährt, beklopper Fahrradfahrer die einfach von beiden Seiten in die Strasse ballern.. ist es auf einmal Nacht, Verdammt! Genau das wollten wir vermeiden (ihr erinnert euch "Lampen eher als Deko"). 

Wir halten kurz am Strassenrand um unsere Kopflampen anzuziehen (die spenden wirklich mehr Licht wie unsere Rollerlampen...).

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Open Water Diver - DONE!

Back again! Hi Ho,


heute gibts nen 2 in eins Bericht :) 


Wie ich euch ja schon geschrieben hatte haben Robert und ich damit begonnen, den Open Water Tauchschein hier in Nha Trang zu machen. Nach dem Pool ging es gestern das erste mal aufs offene Meer *_* OH gott endlich tauchen.. Endlich ein Blick in eine andere Welt! Ich war so gespannt. Schaffe ich den Druckausgleich gescheit... 18 Meter sind je nachdem schon eine andere Nummer wie nur 3 im Schwimmbad. Würden die Übungen genauso leicht wie im Pool gelingen.... Fragen über Fragen... Egal wir wollten das jetzt wird es durchgezogen.


Um 5:30 Uhr klingelt mein Wecker (das frühe aufstehen bin ich hier ja schon gewohnt). Die Sonne ist gerade aufgegangen und wir machen uns für unseren ersten Trip fertig. Nach einem kleine Sandwitch um die Ecke geht es direkt zur Tauchschule wo der Bus 30 Minuten zu spät direkt auch schon pünktlich abfährt 😜 Es geht zum Hafen von Nha Trang wo uns ein alter Kutter inkl. Besatzung erwartet. Mit uns tauchen noch 4 Weitere Reisende.


Nach einer 45 Minütigen schauckel Fahrt heißt es Anker runter und ab in die Neoprenanzüge. Ausrüstung anziehen, ein letzter Check und es geht rückwärts über Bord „dead Mexican Style“ <- I LIKE!

Runter auf 10 Meter alles wunderbar. Das Licht hier unten ist unbeschreiblich schön. Es hat so etwas friedvolles dem Trubel über der Oberfläche zu entfliehen. Nichts außer dem eigenen Atemgerät stört die Ruhe. Ich genieße es nach dem Ausatmen einen Moment zu ruhen einfach um die Stille zu genießen. 

Nach einigen Wiederholungsübungen vom Vortag erkunden wir für uns das Riff „Madonna Rock“ heißt der Tauchspot. Den Namen verdankt er 2 Gespaltenen Felsen die aussehen wie 2 gigantische Brüsten. Wir sehen Nemos und Doris, sehen Korallen und Krebse sehen Drachenfische und allerlei Seesterne und Seeigel. Ich verstehe sofort wieso so viele Menschen diesem Hobby nachgehen, dass wird definitiv nicht die letzte Reise sein auf der ich mir die Unterwasserwelt näher betrachten werde! Nachdem wir noch schön durchs Dekolletee (welches sich als kleine Unterwasserhöhle heurausstellt) der werten Madonna getaucht sind gehts erst mal zurück aufs Boot.


Neue Flasche an die Tauchweste und ab zum Kuchen! Ohne Mampf kein Kampf!


Wir fahren zum nächsten Tauchspot und werfen uns wieder von Bord. 


Nach ein paar weiteren Übungen unter Wasser wie Maske ausziehen und wieder anziehen (ich denke der Meeresspiegel sollte um 0,1 cm gesunken sein nach dem ich jedes mal einen halben Liter wie ein Profikokser durch die Nase inhaliert habe :D) geht es wieder auf Entdeckungstour.

Das leichte schweben mit nur geringen Bewegungen, das Regulieren der Höhe nur mit ein,- und ausatmen macht mir riesig Freude. Man kommt sich schon ein bisschen wie ein kleiner Astronaut vor :D Der Blick nach oben in die Strahlen der Sonne überwältigt mich jedes mal aufs neue! Leider sehen wir auch diesmal keine Hai oder Delphin... Vielleicht nächstes mal...


Man möchte gar nicht mehr aus dem lauwarmen Nass (Unterwasser werden selbst 27 Grad Wassertemperatur irgend wann etwas kalt :D) heraus.

Nachdem ich ein Paar Fische verfolgt habe und krampfhaft versuche ein gescheites Selfy zu schießen (ja auch mit hat der Selbstdarstellungswahn gepackt :D). Neigt sich der Sauerstoff nach ca. 45 Minuten unter Wasser zur Neige und es geht wieder nach oben.


Nach uns werden noch ein paar Tauchgänge mit unseren Mitschippernden geführt weshalb wir es uns mit noch mehr Kuchen und Obst auf dem Oberdeck auf Liegestöhlen gemütlich machen. 

Das ist definitiv der beste Platz hier in Nha Trang um die Sonne und das Meer zu genießen! Keine Menschenmassen, kein bösartiger Sand der es auf Wehrlose saubere Handtücher abgesehen hat und ein Blick der einen zum schmelzen bringt.

Nach einer Stunde Startet der Captain den Motor und tuckert langsam wellen brechend zurück in Richtung Hafen. 

Nach weiteren 45 Minute geschauckel sitzen wir im Bus zurück zur Tauchschule und ich lasse mir das gesehene nochmal durch den Kopf gehen. Schon faszinierend... Nichts wirklich neues aber für mich eben schon... Unterwasser atmen war schon immer ein Traum von mir. Herlich!


Nachdem wir in der Tauchschule angekommen sind werden noch Logbücher geschrieben und wir erhalten unser eigenes Tauchlogbuch :)

Wir schauen auf die Uhr und... es ist gerade mal 13 Uhr. YES ab an den Strand. 

Nach einem schönen Schläfchen mit mehrmaligem Fleischwenden geht es dann schlussendlich um 16:30 Uhr zurück ins Guesthouse. Duschen und endlich Essen :) Heute keine Suppe ich hab vorerst die Schnauze voll von dem geschlürfe :D 


Das war Tag 1 und ab direkt zu Tag 2!! :D 


Tag 2, also heute, geht genauso los wie gestern. 5:30 Uhr raus und ab zur Tauchschule. Wir sollten langsam wissen das wir nicht pünktlich sein sollten aber der pedantische Deutsche in uns lässt das nicht wirklich zu :D 


Heute sind wir eine große Gruppe aus Tauchschülern, Tauchern und Schnorchlern (ich spekuliere auf mehr Kuchen zum Mittag!! :D).

Ab in den Bus, auf aufs Boot ab nach draußen TAUCHEN TAUCHEN!!! So heiß war ich schon lange nicht mehr auf eine „Unternehmung“. 

Schnell in die Tauchanzüge und einen doppelten Flickflack ins Wasser "hust" ;)


Heute heißt es beim ersten Tauchgang Notfall auftauchen üben. Gar nicht so leicht aus 10 Metern tiefen mit einem einzigen Atemzug aufzutauchen währenddessen man permanent Luft ausatmen muss und auch noch langsam auftauchen soll. Aber selbstverständlich bestehen wir beide diese Übung auch mit Bravur... was will man sonst auch erwarten :D 

Danach wieder ab zu Madonnas Brüsten und das Riff erkunden. Klingt jetzt sich wiederholend aber hier unten könnte ich Tage verbringen <3. 


Nach dem ersten Tauchgang wieder ab aufs Boot und ran an den Kuchen (gibt nicht mehr Auswahl an Kuchen aber dafür frische Ananas *_*).


Der zweite Tauchgang am heutigen Tage ist nur noch zum Vergnügen. Keine Übungen mehr einfach nur genießen und Fische beobachten. Alex unser Guid wird von einem Angriffslustigen Clownfisch gebissen als er uns etwas an seiner behausung zeigen möchte  (die Bisswunde war gar nicht so klein wie ich erschreckend feststellen muss :D Kleine Biester!). 

Ich schneide mir noch die linke Hand auf weil ich unbedingt einen Lobster aus seinem Versteck locken möchte und dabei übersehe das ich volle kanne in eine Koralle schwabbere (nix kaputt gegangen bis auf meine Hand!! Versprochen!!! :D). Zum glück die linke eh schon kaputte Hand :D ich spür also sowieso nichts! :P).

Auch dieser Tauchgang geht natürlich viel zu schnell zu Ende... Nach dem wir am Boot angekommen sind sind Robert und ich offiziell Open Water Divers <3 WOOP WOOP :D Endlich überall auf der Welt einfach tauchen dürfen, rein in die Lokalen Tauchschulen, buchen und los! So sieht das ab jetzt aus ,YES. Ich kann es nur jedem empfehlen diesen Schein im Urlaub zu machen! Zu Hause gehts zwar auch aber ich denke wirklich im Meer zu tauchen ist schon ein ganz anderes Gefühl wie zu hause im Schwimmbad und vorallem ist es Preislich auch nicht gerade verkehrt ;)


Da noch viele am Tauchen und schnorcheln sind machen wir es uns auf unserem privaten Sonnedeck wieder gemütlich und dösen noch knapp 2 Stündchen vor uns hin bevor wir wieder sicher im Hafen einschippern.

Jezt zurück zur Tauchschule und Schein ausfüllen YEEY. 

Nachdem von uns noch wirklich unglaublich schreckliche Fotos für unseren Tauchschein gemacht werden (ich seh total zerstört aus nach 2 Stunden unter Salzwasser, danach Wind auf dem Sonnendeck..... Egal tauchen is ja ein Chillerlifestyle da darf man ein verhängtes Foto haben :D. Sam einer der Instruktoren schaut einen immer verwirrt an wenn man ihn fragt wie lange er noch arbeiten muss. Korrekt lautet die Frage wie lange er heute noch Urlaub hat!) wird noch ein leztes Abschiedsfoto gemacht. Sam und Alex werden noch schnell in FB geaddet und dann gehts ab ins Guesthouse.


Dort heißt es jetzt Backpack packen! Morgenfrüh gehts direkt um 5 Uhr weiter nach Hoi An. Wir geben unsere Scooter noch in eine kleine Werkstatt um die Ecke. Neues Öhl und einer kleiner Check zwischendurch dürften nicht schaden :) 

Danach heißts nochmal ab ins Fitness, Essen und früh ins Bett da mal wieder... Früh raus :D Wer hätte das Gedacht.


Das waren bisher die 2 besten Tage hier in Vietnam. So viel gelernt, gesehen und erlebt. Gegessen, genossen und gechillt.


Scheiss auf Pauschalurlaub! Das ist Reisen, das ist ein Land kennenlernen DAS ist Leben!


I am Gone!

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School to Pool

Xin Cháo 😊, 


da waren wir mal wieder, schwitzend im Fitness... Tag 2. 7 Uhr Fitness Nha Trang. Ich werde mit einem Amerikanischen "Good morning" begrüßt.. Ich freue mich ja so sehr wieder hier zu sein. "Hi". 


Zum Sport gehe ich wirklich sehr gern aber diese Amis hier und die Hitze... keine gute Kombi.. wie Rosenkohl und Vanilleeis.


Nach einer Stunde Workout gibts wieder mal lecker Suppe und dann freuen wir uns erst mal auf den Strand. Endlich mal im Sand liegen wie ein normaler Urlauber und das Meer genießen... Wie lange habe ich darauf gewartet. Die Schultern noch abgedeckt, da diese von meinem Rollertripsonnenbrand noch aussehen als hätte sich ein Kannibale darüber her gemacht verbringen wir die Morgenstunden bis 12 Uhr am Strand, HERLICH. Man schwitzt hier zwar sogar wenn man kaum etwas an hat aber das gehört hier einfach dazu! 


Danach gehts schnell zum Obsthändler um die Ecke und nach kurzem handeln watscheln wir langsam in unseren FlipFlops zurück ins Guesthouse um diese dort zu verspeisen.

13 Uhr Tauchschule... Treffen mit Alex. Es geht zur ersten praktischen Lektion in den Pool der Tauchschule "Rainbow Divers... Wenn ihr mal in Nha Trang seid kann ich euch diese nur empfehlen!".


Alex kommt pünktliche 30 Vietnamesische Minuten zu spät und lädt uns direkt in ein Taxi, welches uns zum Pool bringen wird. Nach einer hupreichen Fahrt erreichen wir schon ganz nervös vor Vorfreude unser kleines Wasserloch für den Tag.

Erst noch schnell Angstpipi dann kann es losgehen. Alex checkt erst mal unsere Schwimmkünste und lässt uns 4 Bahnen im Pool schwimmen. Danach heißt es noch 10 Minuten einfach treiben lassen um zu schauen ob wir im Notfall auch ein paar Minuten auf ein Rettungsboot warten können.


Nachdem wir diese hoch anspruchsvollen Aufgaben gemeistert haben heißt es Technik kennen lernen. 

Wir bauen unsere Ausrüstung 4 Mal zusammen und auseinander um die Handgriffe auswendig zu lernen, hier geht es grundsätzlich wirklich um Leben oder Tot... Wenn einem bei 18 Metern Tiefe auffällt das die Flasche nicht richtig mit dem Atemgerät verbunden ist könnte das nicht umbedingt positive Folgen haben.

Also ab in den Pool mit der Gerätschaft. Als erstes lernen wir wie man eine mit Wasser gefüllte Maske unter Wasser wieder leer bekommt, wie man im Notfallen seinen Tauchbuddey mit Luft versorgt, wie man seine Taucherausrüstung auszieht und mit dem Partner wechselt (unter Wasser) und so weiter und so weiter. Es macht einen Heiden Spaß und ich werde wohl nie meinen ersten Atemzug unter Wasser vergessen. Eine wirklich tolles Gefühl. Es hat etwas vom Fliegen in meinen Augen. Man schwebt glücklich vor sich hin und kann es teilweise nicht wirklich fassen das man gerade unter Wasser Atmet. Ich bekomme das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Nach ca. 5 Stunden und vielen weiteren Übungen tauchen wir das letzte mal auf und es is schon fast dunkel. Ich bin jetzt schon unglaublich angefixt und will unbedingt mehr. Nachdem wir noch gelernt haben wie man seine Ausrüstung korrekt auseinander baut und trocken lagert gehts mit dem Taxi wieder zur Tauchschule und danach ab nach Hause.

Viel mehr geht heute auch nicht :D 5 Stunden üben, Tauchen, Schwimmen, Luftanhalten und Wasser schlucken haben seinen Tribut gefordert und wir fallen tot müde ins Bett. Noch ein paar letzte Wort an meine Frau vor dem schlafen gehen und dann wars das heute schon.


Nur ein kurzer Bericht heute aber es war wirklich eines der faszinierendsten Erlebnisse die ich bisher machen durfte. Tauchen kann man fast überall auf dieser Welt und ich kann es nur jedem von euch nahelegen den Tauchschein zu machen um die Welt auch mal von unterhalb der Oberfläche zu betrachten. 


Morgen gibts dann mehr wenn wir ins "Open Water" dürfen, ich freue mich schon wie ein kleines Kind!!!


Bis dahin, I am Gone.

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Back in School Again...

Moin Moin aus dem heiß schwülen Vietnam.


Ich glaube wenn die 4 Wochen hier unten rum sin hab ich mein Pensum an Schwitzen so dermaßen ausgereizt das Sport in 2015 ohne Deo kein Problem mehr darstellen sollte.


Heute ging es früh raus. Ab zum Sport... Frühsport im Urlaub ich muss immer noch den Kopf schütteln... Vor allem hier bei gefühlten 200% Luftfeuchtigkeit... Hier läuft man nicht man watet durch die Luft :D 


Also ab auf die Scooter und zum Fitness. Das Fitness ist wirklich überraschend groß und modern, damit hätte ich nicht gerechnet. Über 4 Stockwerke kann man sich hier komplett austoben und die Geräte sind neuer wie bei uns zu Hause. Da ich leider seit kurz vor meiner Reise etwas einseitig geschädigt bin auf Grund einer kleinen Sehnenscheidenentzündung die sich mittlerweile einfach zu fast kompletter Kraftlosigkeit im linken Arm entwickelt hat mach ich es mir an den Bein,- und Baumaschinen gemütlich und beobachten die Flüsse von Schweiss die mir übers Gesicht laufen während ich mich bemühe sportlich auszusehen (meine Abneigung Amerikanern gegenüber bestätigt sich hier übrigens mal wieder nachdem ein "rundlicher" Ami mir erklärt wie ich die Übung richtig machen soll... Und sie mir definitiv falsch erklärt... Verdammtes Klugscheisser Folk... sorry aber hier kann ich nicht ohne Wertung raus die gehen mir einfach alle gegen den Strich... :D ).


Im Cardio Bereich strampeln sich alte Omis und Opas die Seele aus dem Leib. Sowas sieht man bei uns auch nur noch selten. 

Ich hab mir das schon am ersten Tag gedacht. Direkt gegenüber unseres Hostels in Ho Chi Minh im anliegenden Park ging es am Morgen schon richtig Rund. Ganze Horden von alten Menschen machen Sport zu lauter Techno Musik und überall in den Parks und auch am Strand stehen verschiedene Fitnessgeräte die fleißig genutzt werden. Ein lustiges Bild, aber ich finde es toll! Hier sieht man einfach die Lebensfreude der Menschen. Ganz anders als bei uns... Man sollte sich mal fragen woran das wohl liegt, ich habe da schon so eine leise Vermutung! 


Nach dem Training ging es ab zu unserem neuen lieblings Frühstückplätzchen. Hier gibt es frische Poh Suppe (ich werd hier sowieso noch zum Suppenfetischist. Jeden Morgen Suppe... könnte ich mich dran gewöhnen!).

Nach dem die Suppe laut schlürfen "vernichtet" wurde, ab zurück ins Hostel. Schnell duschen nochmal ab aufs Bett eine Runde die müden Beine hängen lassen und dann ab in die Tauchschule.

Dort erwartet uns schon Sam. Ein kleiner braungebrannter, mega aufgedrehter, etwas rundlicher Asiate. Aufgewachsen in Australien und seit 9 Jahren als Tauchlehrer arbeitend bereist er die ganze Welt arbeitet mal hier und dort und ist aktuell genau hier bei uns gelandet 😊 Was ein Glücksfall.


Wir hatten uns nicht wirklich auf einen Tag voller Theorie gefreut aber mit Sam zusammen ist es halb so schlimm. 

Wenn er uns nicht gerade mit den Prüfungsblättern alleine sitzen lässt, so dass wir die Aufgaben gemütlich zusammen lösen können quatschen wir über die Einheimischen, über die Abzockerei der Touris, wer wo schon war, wer was erlebt hat, wo man hier am besten isst und und und.... (das die Vietnamesen etwas unfreundlich sind bestätigt auch er uns). Wir sind aktuell noch auf er Suche nach einer gescheiten Wäscherei um nach einer Woche endlich mal ein paar Klamotten wieder einigermaßen sauber zu bekommen. Sam hatte schon das selbe Problem und kommt spontan auf die Idee eine Wäscherei zu eröffnen... Gibt es hier nicht wirklich, nur in kleinen Privaten Geschäften, in welchen es allerdings immer mindestes 1,5 Tage dauert bis man die Wäsche wiederbekommt und wenn man die richtigen Preise für Einheimische nicht kennt wird man hier auch ganz schön übers Ohr gehauen.


Seis drum. Nachdem wir erst nach der Hälfte aller Lehrdvd´s merken das es auch eine deutsche Version gibt und wir somit auch endlich verstehen um was es hier geht... "AHJA TAUCHEN".... Bestehen wir die Prüfung SELBSTVERSTÄNDLICH KOMPLETT IM ALLEINGANG mit mit Bravur und dürfen uns somit auf 3 tolle Tage mit viel taucherei freuen nach welchen wir den Open Water Tauchschein erhalten werden.


Wir haben bis zum Schluss tatsächlich fast 7 Stunden Lehrvideos angeschaut und Fragen beantwortet... Kein Wunder ist mein Kopf nur noch ein vollgeschwitzter Haufen Matsch... Hatte ich erwähnt das Sam nicht gerade der technisch begabteste ist? Er meinte zu Anfang "Die Klima ist heute leider kaputt gegangen wir haben nur einen Ventilator hier"... Bei 38 Grad ein Ventilator... wenn ich hier doch nur sarkastisch klatschen könnte.... Nach ca. 5 Stunden kam dann eine kleine Vietnamesin rein und meinte nur etwas wieso wir die Klima nicht anschalten würden und.... sie hat sie einfach angeschaltet... Danke Sam!

Naja seis drum hatten wir es halt feucht fröhlich.


Sam hatte uns ja wie schon gesagt beschrieben wo man in Nah Trang am besten isst. Da wir alle hungrig waren gingen wir noch gemeinsam zu einem alten Ex Army Vietnamesen der einen kleinen Streetfoodstand betreibt. Nach einer weiteren göttlichen Suppe zeigt Sam uns noch verschiedene Stellen an denen wir super essen und einkaufen können und verabschiedet sich dann bis zum nächsten Tag.


Uns reicht es für den Abend auch die Lernerei bei der Hitze hat uns komplett geschafft und wir fallen dankbar in unsere kühlen Betten (es gibt hier kein besseres Gefühl wie in ein klimatisiertes Zimmer zu laufen!).


Thats it. So viel haben wir heute nicht erlebt aber dafür viel gelernt und sind unserem Tauchschein einen Schritt näher gekommen.


Bis zum nächsten Post. I am Gone.

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Bye MuiNe Hello Nha Trang

Wie der Titel heute ja schon verrät, ging es mal wieder auf die Scooter ab auf die Straße und GONE Richtung Nha Trang.


Aber erst mal hieß es wieder in aller Frühe raus... Ich find noch gefallen am früh Aufstehen... schrecklich :D Aber was will man machen die Sonne ist erbarmungslos hier unten.


Das Guesthouse hatten wir am Abend zuvor schon bezahlt, so dass es direkt losgehen konnte! 

Noch schnell an die die Tanke für den ersten Stop von 5en an diesem Tag (mein Roller schluckt einfach erbärmlich viel mehr wie Roberts und ist dazu noch langsamer! Naja wie die fülligeren Menschen auf dieser blauen Kugel... brauchen auch mehr und rennen dadurch nicht schneller :D).

Naja auf jeden Fall ging es früh los und das Wetter war uns "willig". Die Nacht über hatte es etwas geregnet, wodurch von unten weniger Hitze kam und der Himmel wenigstens in den ersten 2 Stunden noch etwas bewölkt war, so dass wir noch etwas Schatten gespendet bekamen. Man ist wirklich über jede Sekunde Schatten sehr sehr dankbar!

 

Nach einigen fast gecrashten Bussen, denen wir gerade noch ausweichen konnten (Sonntag ist in Vietnam wohl genauso wie bei uns Tagesausflug Tag) landten wir auf perfekt frisch geteerten Straßen gefolgten von perfekt nicht geteerten Straßen und so weiter und so weiter.... Habe ich schon mal erwähnt das ich vermute das mein Hintern nach diesen 4 Wochen blau sein wird??????

Wir kamen diesmal wesentlich schneller voran 1. Da wir ja schon fast Vietnamesen sind (wie ja schon geschrieben im Beitrag zuvor) 2. Wir die Fahrweise der Locals für uns implementiert haben und einfach drauflos dreschen und 3. unsere Hintern nach ca. 2 Stunden so weh taten das wir so schnell es nur ging ankommen wollten (wie ja oben schon geschrieben BLEU :D ).


Es ist wirklich verwirrend wenn man durch die Gegend fährt hier unten. Überall sieht man verwitterte Häuser, streunende Tiere und dann kommt man in Regionen.... Die Straßen werden breiter, in der Mitte zur Gegenfahrbahn wunderschöne Grünanlagen, Werbung für gigantische Villen... und das alles mitten im Nirgendwo. Ein komplett neues Viertel/Stadtteil im nichts nur für Reiche und Luxus. Nicht das ich so etwas verurteilen, ganz und gar nicht! Aber gerade in so einem Land sollte man vielleicht das Geld nicht für Gartenanlagen, Bewässerung dieser und verschwenderischen Luxus verpulvern... Aber ich weiß nicht wies hier läuft, von daher nur meine persönliche Meinung keine Kritik (die Straßen dort sind auf jeden fall bombastisch. Besser wie daheme!)


Nach vielen vielen weiteren Tankstops ein paar beinahe Unfällen. Viel Dreck, Schlamm und Abgasen im Gesicht haben wir es doch schlussendlich geschafft heil in Nha Trang anzukommen... Was soll ich sagen... Touristadt. Leider! Sie ist schön! Keine Frage. Toller Strand, tolle Palmen (was Touris eben mögen) aber zu wenig Asia zumindest auf den ersten Blick! 


Wir finden dank Roberts Schwester direkt ein schickes kleines Guesthouse. Nachdem das erster Zimmer wirklich beengt gewirkt hat (ohne Fenster nach draussen...) entschließen wir uns ein paar Dollar mehr in die Hand zu nehmen und ein etwas schickeres und vor allem helleres Zimmer zu mieten (immerhin wollen wir hier 5 Tage bleiben da will man nicht im letzten Loch versauern und evtl. auch mal ein Fenster aufmachen... bei 2 Männern in einem Zimmer... :D ).


Einchecken und direkte los.. Raus.. Stadt erkunden. Erst mal zum Strand. Wo ist der Sand? Überall nur MENSCHEN.... Ich hasse überladen Strände und Robert genauso. Zum Glück werden wir hier nicht so viel Zeit verbringen... 

Natürlich haben wir vergessen uns zu merken wo unser Hostel ist und da wir noch an den Strand wollten ist auch kein Handy dabei.. Typisch! 

Nach einer gefühlten halben Stunde finden wir nach unzähligen Abzweigungen unser Guesthouse wieder. Schnell rein duschen und dann was essen. 


Achja vorher waren wir noch bei unsere Tauchschule bei der wir uns zum PADI Open Water Cours, also für einen Tauchschein angemeldet haben, was der eigentlich Grund für unseren Stop hier in Nha Trang ist! Aber wieder zurück zum Essen von der Tauchschule wirds hier in den nächsten Tagen genug geben ;)


Gar nicht so leicht was gutes zu finden vor lauter Touribunkerrestaurants... Wer in so ein Restaurant geht ist doch selbst schuld.. OKAY WIR HABEN UNS IN SO EIN TEIL GEHOCKT ABER WIR HATTEN HUNGER UND WAREN MÜDE!!!!!!!! Die Rechnung kam auch prompt... Essen war okay aber 1. teuer und 2. im gegensatz zum Localstreetfood geschmacklich sehr sehr mager (vorallem zu wenig). Daher gings danach noch an einen Streetfoodstand für ein paar Snacks... Schaut mal unter Vietnam - Kulinaria da findet ihr ein paar nette Bilder auch zum Streetfood hier... Was besseres findet man nicht!!! 


Und das wars dann auch schon wieder. Mui Neh war wunderschön und wird gut in meiner Erinnerung bleiben (bis auf vielleicht den Toten Hund den wir am Strand gefunden haben...). Aber wer nicht zu viele Touris sehen will Streetfood essen möchte und das Meer sehen will ist dort richtig!


Wir hören uns morgen. Bis dahin.. I am Gone!







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White Dunes, Canyon and Shrimps...

Früh früh am Morgen ging es los.

Eigentlich hab ich seit ich Urlaub habe noch keinen Tag ausgeschlafen... Eine Schande!

 

Aber für Freizeitspass und Freizeitstress steht man ja bekanntlich sehr  gerne früh auf :)

 

Der heutige Plan, White Dunes und son Canyon anschauen :D

 

Um 7:30 Uhr schwingen wir uns auf unsere Roller in Richtung White Dunes. Natürlich nicht pünktlich wie geplant um der Hitze etwas zu entgehen, nein zu spät denn wir sind ja schon halbe Vietnamesen (ich bin zwar Rot und nicht Braun wie die Locals aaaber ja).

Nachdem wir uns mit einer Tankwartin ca. 10 Minuten gestritten haben, weil sie versucht hat uns über den Tisch zu ziehen, folgen wir einer der so vielen halbfertigen Straßen um zu den Dünen zu gelangen.

In Deutschland nie denkbar fahren hier einfach alle mitten auf der Baustelle herum. Links neben uns wird planiert während Lkws auf unserer Spur hin und her donnern, so dass man gefühlt alle 2 Minuten sein Leben an sich vorüberziehen sieht....

Nach 5 Minuten auf dieser Straße hat man den Staub und Sand an stellen, an denen man Ihn nicht haben möchte!

Ca. 1 Stunde später kommen wir bei den White Dunes an. Natürlich wird Eintritt verlangt... Wofür verstehen wir allerdings nicht so ganz. Überall Müll keine schattigen Parkplätze... Naja aber trotzdem für auf Sand laufen darf man schon Eintritt verlangen ;)

Wir beschliessen die Dünen auf eigene Faust zu erkunden und uns nicht von den Ansässigen mit Jeeps oder Quads durch den Sand kutschieren zu lassen.

Wir ernten einen schrägen Blick als wir dankend ablehnen und marschieren los.

Nach ca. 50 Metern Ist die Düne um 10 cm geschrumpft.. Das entspricht in etwa dem Sandanteil in Roberts und meinen Schuhen!!

Nach 30 Minuten kommen wir auf der höchsten Düne die wir sehen können an (natürlich die höchste!). Das Gesamtbild ist etwas ernüchternd! Wer eine weite Dünenlandschaft erwartet ist hier definitiv falsch! Also nicht falsch verstehen es sind schon viele große und hohe Dünen und eine wunderschöne Oase aber ringsherum ergibt sich eher eine schroffe und felsige Landschaft. Hinzu kommt, dass das Bild eher von den umherheizenden Vietnamesen auf ihren Quads geprägt ist! Ein schönes Foto ohne Touris darauf ist so gut wie unmöglich.

Daher entschließen wir uns noch einen Abstecher an die Oase zu machen und dann weiter zu fahren (Oase angeguckt für schön empfunden aber nicht langwierig interessant daher direkt weiter :D).


Der Canyon befindet sich im selben Ort wie unser Guesthouse, perfekt! 

Wir parken unsere Scooter an einem schattigen Plätzchen und marschieren in den kleinen Canyon. Durch ihn hindurch läuft ein plätschernder schöner Bach. Das Wasser hat die Typische braune Färbung der Erde wie man es aus tropischen Gegenden gewohnt ist. Leider auch hier, Touris so weit das Auge reicht. Wir laufen trotzdem weiter um noch ein paar weitere Eindrücke dieses kleinen "Naturwunders" zu betrachten. Lange halten wir es allerdings nicht aus denn 1. müssen wir ja alles wieder zurück laufen 2. stinkt es erbärmlich nach Schwefel und 3. Ist es mittlerweile so unerträglich warm geworden das sogar Robert zugibt das es etwas wärmer ist (ich bin selbstverständlich schon lange zuvor zu den Schluss gekommen das ich wohl in diesem Canyon sterben und verbrennen werden, ich würde sagen Medium Rare trifft meinen Zustand ganz gut!). 

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Mui Ne Hellau

Aufstehen, duschen, frühstücken und LOS.

 

Bye Bye Ho Chi Minh, hallo Straße, hallo MuiNe! Wir kommen.

 

Gestern unsere wunderprächtigen Mopeds gekauft heute geht es direkt los.

 

Nachdem im Hostel alles wieder gepackt wurde, ohne zu viel Lärm natürlich um 6:30 am Morgen :D Obwohl ich mir schon überlegt hatte etwas lauter aus dem Bett zu fallen nachdem das Bett Neben mir die halbe Nacht gewackelt hatte. Ich glaube der Reisverschluss am Rucksack meiner Schlafnachberin hatte geklemmt sie hatten mit männlicher Verstärkung krampfhaft stöhnend versucht was los und rein oder raus oder sowas zu bekommen ich versteh ja nich um was es bei sowas geht 😜 :D 

 

Auf jeden Fall ging es morgens direkt los.

Rucksäcke auf den Roller, nochmal schnell zur Tanke und für 2 EUR volltanken (3 Liter... Sollte für ca 120 KM reichen.. hat es nicht!).

Und ab ins Getümmel von Ho Chi Minh. Ich glaube ich hatte schon lange nicht mehr so eine Gaudi auf der Strasse. Es macht uuunglaublich viel Spaß einfach durch die Strassen zu brettern laut Hupend, Kurven fahrend um andere Rollerfahrer... Unbeschreiblich.

Robert übernahm die Rolle unseres Reiseleiters. Allein schon aus dem Grund, dass er ein HTC Handy hat, was selbstverständlich nicht so schlimm ist wenn es während der Fahrt auf der Strasse landet wie mein Iphone :D 

Ohne Navi wären wir glaube ich nie aus dieser Stadt rausgekommen geschweige denn nach Mui Ne...


Nach dem wir erst mal Illegalerweise eine Runde Autobahn gefahren waren... (ein netter Herr von der Autobahnaufsicht hatte uns darauf hingewiesen das Roller dort nicht gerne gesehen werden... Eigentlich ja eh egal was wir elegales tun haben ja eh keinen gültigen Führerschein :D) ging es auf der Landstrasse weiter. Die Landstrassen zu nutzen bedeutete natürlich im Umkehrschluss das die Fahrt eeetwas länger dauern würde. 

Durch verschiedene Dörfer fahrend erkennt man erst, wie arm dieses Land eigentlich ist aber auch wie wunder wunder schön.

Die Landschaft, Natur... Die Gebäude, die Luft es ist unglaublich was Vietnam zu bieten hat.

Irgend wie gehört die Armut und der Müll überall aber auch dazu und vervollständigt für mich das Gesamtbild und nicht zum negativen! 

Ich genieße diese etwas einfachere Bild vom Leben und sehe darin eher die Romantik wie das anstrengende.

 

Wir fahren abseits der normalen Routen und werden in jedem Dorf begrüßt, begafft oder einfach nur ausgelacht.

Wir müssen schon ein witziges Bild abgeben. 2 Bleichnasen auf halb auseinanderfallenden Rollern mit unseren Riesigen Rucksäcken und einem Strahlen im Gesicht als ob Geburtstag und Weihnachten auf Neujahr gefallen wäre und wir ins neue Jahr hinein.... dürfen :D

Ein Lkw voller Alter Frauen auf der Ladefläche überholt uns, sie zeigen auf mich und fangen schallend an zu lachen. Ich finde es toll und muss einfach mitlachen 😆  

Die ansässigen Jugendlichen können es natürlich nicht auf sich sitzen lassen das so 2 Weißbrote wie wir durch IHRE Straßen heizen und zeigen uns mit ihren aufgemotzten Rollern erst mal was es beudetet in Vietnam Roller zu fahren (man muss dazu sagen das mein Roller noch langsamer ist wie Roberts Roller! Ich habe meinen übrigens insgeheim Harald getauft.. Klingt doch irgend wie nach einer Harten Maschine :D Robert seinen nenne ich Carmen !Laut und schnell und toller wie meiner aber Dumm weil schneller :D).

 

Die Straßen werden teilweise so gut wie unbefahrbar je weiter wir ins Hinterland geraten. Aus 3 Meter Straße wird ein 10 cm breiter Grad der durch die Straße führt und um den man noch zusätzlich mit dem Gegenverkehr kämpfen muss.

Aber es stellt sich heraus das unsere kleinen Klapperkisten relativ gut fürs gelände sind also ballern wir einfach durch die sandigen Schläglöcher und kommen so doch relativ flott voran.

Nachdem wir uns 2 oder 3 mal verfahren haben, ich meinen Roller schon zum 2ten mal umgeworfen habe (ich geh jetzt da nich drauf ein weil Robert mich sonst zum 10ten mal auslacht, aber es war dumm und mein Seitenspiegel ist gecrasht genaus wie meine Vorderbremse und mein Gehäuse vom Frontscheinwerfer... Aber in Vietnam verliert man sowieso wenn man bremst also Schei*** drauf :D ).

 

Wir suchen uns noch ein paar mal ein paar Straßen abseits, einfach um das Land und seine Schönheit mehr aufnehmen zu können und kommen Schlussendlich in Mui Ne an (natürlich nicht auf dem normalen weg Sondern über eine kleine Dünen voller Felsen und Schlaglöcher... Ich glaube ja wir sind quer über einen Friedhof gefahren aber.. Ja... :D :D).

Wir sehen das Meer und bekommen beide das Strahlen nicht mehr aus den Augen. Jeder kennt das wenn am Horizont das Blau erscheint und man weiß einfach das man richtig und angekommen ist <3! Nach 8 Stunden Fahrt für ca. 220 km endlich da.

 

Wir nehmen uns diesmal ein Guesthouse.. Zu zweit günstiger und vor allem etwas mehr Privatsphäre wie im Hostel.

 

Nachdem wir alle unsere Sachen abgegeben haben gehts ab zum Esse. Direkt am Strand. Endlich Meerluft schnupper. Man spürt schon die Salzige luft auf der Haut... 

Nachdem wir nach unserem gigantische Leckeren Essen noch etwas Hunger haben gehts noch ab zum Obsthändler an der Straße. 1 Melone, 3 Drachenfrüchte, 2 Mangos, Ein Bund Banen und 2 Papayas für 5.76 EUR. Hab ich schon erwähnt das ich dieses LAND LIEBE??? :D :D 

 

Und das war Tag Nummer 3.

Anstrengend, Sonnenbrandreich!!, mega viel zu sehen, hammer Eindrücke und endlich Natur. 

Landschaft ,Natur und Locals dass is das wieso ich hier bin und was ich sehen will. Endlich hab ich es vor mir. Das Land mit seinen Menschen und seinem Funken. Endlich ist es mein.


I am Gone!


Ps: Claudia I miss you.. So sehr!

 

 

 

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ChuChi, Shopping und BangBang

Hi bzw. Chào,


wie gestern schon gesagt ging es heute in aller Hergottsfrühe ( 8 Uhr :D ) Richtung Cu Chi die weltbekannte Tunnel der Vietnamesischen Arme aus dem Krieg mit/gegen die Amerikaner besichtigen.


Nachdem der Bus nach Vietnamesischer Uhr pünktlich 30 Minuten zu spät kam... (der pedantische Deutsche in mir war selbstverständlich schon heißer vor schreien) und wir in einen Bus der für in meinen Augen 6 Leute ausgelegt is gequetscht wurden, inkl. 8 weitere Mitreisender… „Wer rechnen kann wird bemerken was hier nicht passt!“ (auf dem Bus war ein großer Aufdruck „LUXURY TOURS“) ging die wilde Fahrt endlich los.

In Vietnam Autofahren, zumindest als Beifahrer, ist wirklich wunderherlich schön! 

Unablässig stelle ich mir die Frage ob es einfach blanker Wahnsinn und Mut ist oder ob ein System dahinter steckt wie hier gefahren wird... 

Ich bin zu dem Schluss gekommen das falls es ein System gibt, mir das System wesentlich besser gefällt ob nun Wahnsinn oder nicht... Jeder schaut einfach was auf der Straße los ist und es wird drauf losgefahren inkl. Rücksicht auf geringe Verluste.

Zebrastreifen braucht hier auch niemand einfach laufen und ein bisschen schauen, man überlebt es auf jeden fall! 

Nach einem Kurzen Stop bei einen „Scherbenhändler“…. Sollte glaube ich Kunst sein… waren wir endlich bei den Tunneln angekommen.

Ich fasse mich kurz was das angeht… Es war cool mal durch so einen Tunnel durchzukriechen und das ganze mal gezeigt zu bekommen, allerdings fand ich es etwas befremdlich, das 1. Überall Plastikfiguren rumstanden wie im Europapark die einer Taltätigkeit nachgingen und 2. Gezeigt wurde wie schlimm Krieg ist und was passiert is man aber am Ende für 2 Euro je Kugel mit Maschinengewehren durch die Gegend ballern konnte. Naja wie auch immer Cool zu sehen lustiger Guid der seinen Redebedarf definitiv an diesem Tag an uns komplett ausgelassen hatte :D 


Nachdem wir nach einer weiteren 2 Stündigen fahrt wieder in Ho Chi Minh angekommen waren mussten wir uns noch unsere Roller besorgen.

Gesagt getan 2 Wunderprächtig klapprige Roller wurden gekauft 😊 (in Vietnam handeln ist übrigens völlig sinnlos entweder das Prinzip wurde nicht verstanden oder es geht einfach nicht. Wenn man einen niedrigeren Preis nennt, den man gerne hätte wird einfach der zuvor vom Verkäufer genannte betrag wieder in die Taschenrechner eingebe und mit einem fetten Grinsen präsentiert :D ) die uns die 2200 Kilometer nach Hanoi bringen sollen.


Nach allem gereiste und Geshoppe noch schnell was essen… Schnell… 30. April, 40 Jahre Unabhängigkeit in Vietnam…. 2.000.000.000 Roller in der Innenstadt :D 

Es war HERLICH. 

Ich habe sowas noch nie gesehen unglaublich wie viele Menschen sich in der Innenstadt von HCM versammelt hatten um das Feuerwerk das pünktlich 30 Minuten zu spät um 22:15 (es zeigt sich ein Muster) anfing zu bestaunen.

Und sie können ja viel die werten Asiaten aber Feuerwerk ist definitiv eine Spezialität :D 

Nach einem Berauschenden Feuerwerk zur Filmmusik von Interstellar ging es durchs Rollergewusel zurück ins Hostel. Früh ins Bett da wir am Tag darauf nach Mui Ne losreißen wollen.


Tag 2 überlebt, überstanden und genossen. Vietnam wird mir immer sympathischer obwohl ich insgeheim hoffe das die Menschen auf dem Land ein biiiischen freundlicher sind wie in der Stadt 😜


Bis zum nächsten Bericht. I am Gone.




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Next Stop Ho Chi Minh

Auf gehts!

Meine Mutter hatte sich netterweise bereiterklärt mich mach Frick zu schofieren. Etwas mit Angstschweiß angefeuchtet komme ich dort schlussendlich auch pünktlich an (meine Mutter hält nicht viel von langsamen Autofahrern und noch weniger von sicherheitsabstand) (sorry mom der musste sein liebe dich 😉). Erst mal das erste Vermöge an die netten Damen und Herren der Firma SBB in den Automat geworden... Da mecker nochmal jemand über die Preise der Deutschen Bahn.
Im Zug fällt mir als erstes auf das sich etwas Feuchtigkeit auf meinen Rucksack übertragen hat... Kann nicht sein denke ich der lag im Kofferaum nicht auf meinem Schos... Merker an mich selbst leere den trinkschlauch bevor du ihn einfach in den Rucksack legst... Typisch noch nicht mal unterwegs und schon gehts los. 
Nachdem ich meine kleine Überschwemmung beseitigt habe gebe ich mein Gepäck ab... Kein gutes Gefühl sein zu Hause der nächsten 4 Wochen in fremde Hände zu geben. Aber wenigstens ist die Dame so nett mir wunderbare Fensterplätze ohne Sitznachbar zu beschaffen. Nichts gegen andere Menschen aber bei 13 Stunden Flug hab ich keine Lust auf geschmuse unbekannterweise! 
Nach etwas Alpengejodel in der Bahn zum Gate heißt es jetzt warten bis zum Takeoff. Wasser für 4,20 Sfr ein Schnäppchen ich nehm 2!
Kurzes update an die liebste und und ich bin unterwegs.

Kurz und knackig, erster Flug wunderbar! Qatar Airways immer wieder gern, akzeptables Essen gute Filme nettes Personal SO SOLL DAS SEIN!

Kleiner Stopp in Katar für 3 Stunden. Auf einmal überall vermummte Menschen. So ganz versteht man ja bei der fliegerei nicht wo man da immer landet...
Nachdem ich mit 3 Flughafen angestellten gesprochen habe da mein Anschlussflug nicht angezeigt wurde finde ich das Gate,
Ich ernte für jeden netten Gruß eher böse Blicke wie ein freundliches Lächeln.. Läuft hier wohl so bzw. muss an mir liegen :D 
Bevor ich es realisieren kann wo ich gelandet bin, bin ich auch schon im zweiten Flieger. Eigentlich schlafe ich direkt ein und bin gefühlt nach 2 Stunden schon in Ho Chi Minh.

Die Hitze schlägt mir komplett unvorbereitet ins Gesicht. Ich bin ab der ersten Sekunde von oben bis unten durchgeschwitzt und bin froh als wir den klimatisierten Flughafen betreten dürfen (nachdem wir ca. 20 Minuten im NICHT klimatisierten Bus gesessen haben (kleine Randnotiz wir haben 37 Grad bei 70% Luftfeuchtigkeit).
Nach meinem unglaublich freundlichen Empfang bei der Einreise durch einen Herrn dem das Sprechen wohl schmerzen bereitet, 
stehe ich endlich voller Vorfreude und Erwartungen auf Vietnamesischem Boden.

Ich bin auf einmal einer der Größten... Was ein fantastisches Gefühl. Mit meinen 1.77m passiert mir das in Deutschland nicht all zu oft! 
Nach dem ich den ersten Taxifahrer der mir das 3 fache an Kosten aufbrummen wollte abgewimmelt habe sitze ich mich am Beifahrergriff festkrallend im Taxi.
Der Taxifahrer sieht meinen ausgehandelten Fixpreis von 7 Dollar wohl als Herausforderung an diese so schnell wie möglich zu verdienen.
Eine Hand auf der Hupe eine am Lenkrad... Das muss hier wohl so sein! Das hupen gilt eher dem "he ich bin da" wie dem "he geh da weg". Er schafft den weg von eigentlich 35 Minuten in 29... Respekt bei dem Verkehr!
Ich bin mittlerweile glaube ich nass bis auf die Knochen.... 
Hostel ahoi endlich sehen wir uns... Robert ahooi, finaly! :)
Leider ist in Roberts Dorm kein Bett mehr frei, egal Bett ist Bett ich will einfach eins! 

Nachdem ich kurz mein Hab und Gut verstaut habe, meine Lange Hose gegen Badehose und meine Sneaker gegen Flipflops getauscht habe geht es direkt auf die Jagt nach einem Passenden Roller mit welchem wir Vietnam erkunden wollen.
Die Suche wird sich als sehr erschwerend herausstellen und an diesem Tag auch keinen erfolg bringen!
Immerhin, meine Simkarte habe ich jetzt um in Kontakt nach Hause zu stehen (Claudia fehlt mir jetzt schon unglaublich! Ihr andern natürlich auch!! 😜 ).
Nach meinem ersten Vietnamesischen Streetfood (Bild hab ich vergessen SORRY) und einer erneuten Stunde ohne eigene Roller (eine Probefahrt habe ich hinter mich gebracht aber selbst bei dieser war mir so unwohl auf dem Klapprigen Roller das ich lieber die Finger davon gelassen habe) treffen wir uns mit 2 anderen Backpackern Niclas und Maleen zum Abendessen.

Man kann den Vietnamesen vielleicht vieles vorwerfen aber Kochen können sie!!!! Ich esse mein bestes Süßsaures Hähnchen das ich bisher essen durfte und zahle dafür umgerechnet ca. 3 EUR... MEHR DAVON!

Nach ein paar kurzen Bier in der Hostel eigenen Rooftopbaar und nachdem ich mein Bett wechseln durfte da ich laut einer netten Briefbotschaft von "Cam" im falschen Bett liege sitze ich hier und schreibe mir das erlebte von der Seele.

Vietnam hat mich freudig und heiss empfangen und ich freue mich auf mehr!

Morgen gehts in die stillgelegten Tunnel von Cu Chi, ein bisschen Vietnamesische Kultur aufsaugen. Am Nachmittag dann wieder ab auf Scooterjagt und am Abend Feuerwerk (40 Jahre Unabhängigkeit ich bin wohl perfekt eingetroffen) aber davon morgen mehr! 

Bis dahin I am Gone!



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Und dann ist es getan...

Die letzten Päckchen sind eingetroffen und man realisiert doch irgend wie erst beim Packen "Es geht jetzt wirklich los". Alles vor mir ausgebreitet brüte ich ob es vielleicht doch etwas viel geworden ist... Brauche ich wirklich dieses Extra spezial Shirt.... Trackingshorts... Naja man wäre ja kein echter Deutscher wenn man nicht total überladen und perfekt ausgerüstet verreist (Birkenstocks bleiben aber denke ich zu Hause).

Alle Dokumente liegen schon bereit und sind verpackt, mein neuer Weggefährte aka. Backpackrucksack liegt neben mir um mit Leben gefüllt zu werden. Ein letztes mal schreibe ich Robert, er wird mich die nächsten 4 Wochen durch Vietnam begleiten (er bereist komplett Südost-Asien www.faroway.de). 


Nachdem alles gepackt ist werden noch ein paar letzte Minuten mit den liebsten verbracht. Ein letzter Kuss für die Frau eine letzte Umarmung für die Freunde...... Schon lange ging es mir nicht mehr so dreckig und zugleich so gut... aber sei es drum...

I AM GONE.

 

Flughafen ZRH ich komm. Abenteuer Hallo! Neue Welt wirst du mich freundlich willkommen heißen, wird es Liebe oder doch nur eine ungeliebte Bekanntschaft? Wir werden sehen!


Wie John Lennon schon sagte “Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.”

 

Ich melde mich von der anderen Seite...

 

Ist es wirklich schon so weit...

So ein paar Tage vor der Abreise... Ein seltsames Gefühl. Es ist als ob man einen lang vermissten Freund endlich wieder sieht. Man lässt etwas zurück und bekommt etwas neues auf das man sich sehr lange gefreut hat.

Noch fällt es mir schwer mich auf das NEUE einzulassen.

Die Vorfreude überblendet den ein oder anderen "dunklen Gedanken", überblendet auch etwas die Realität. Man kennt das ja wenn das Gras an einem anderen Ort grüner wächst.... Ich vermisse meine Frau, Freunde und Familie jetzt schon (schimpft mich wehleidig wegen 1 Monate zu zu jammern ). Die Gespräche über das fern sein waren bisher immer mit einem Lachen geführt worden. Aus dem Lachen wird nun Realität. Ich freue mich auf jede Minute die ich in Vietnam verbringen darf, freue mich Robert nach nun schon über 4 Wochen wieder zu sehen und mit ihm unzählige Entdeckungen zu machen, freue mich auf das Land die Kultur das Essen den Geruch die Luft die Menschen die Abenteuer die Freude den Spaß das trockene Salz auf meiner Haut! Ich freue mich, mich in ein neues Land zu verlieben und einen neuen Freund kennen zu lernen, den ich in Zukunft wieder besuchen darf.

Ich bin auch ehrlich, endlich dem Alltagstrott zu entfliehen und alle Sorgen und Laster für einen Monat hinter mir zu lassen ist mit einer der erleichternsten Punkte. Die letzten Tage werde jetzt damit verbracht, die wichtigsten Leute um einen nochmal zu sehen (man weiß ja nie wo und wie diese Reisen enden :D ).


Ich möchte euch an dieser Stelle noch dazu ermuntigen ab und zu ein kleines Kommentar unter meinen kleinen Reiseberichten zu hinterlassen. Ich werde mich über jegliche Lebenszeichen aus der Heimat freuen!!!


Vielleicht noch ein paar allgemeine Worte zu diesem kleinen Blog.

Ich verfolge natürlich auch ein kleines Projekt in Vietnam und möchte daher diesen Blog auch als Logbuch und Erinnerung für mich selbst nutzen (um was es sich genau handelt werde ich zu gegebener Zeit bekannt geben). Ihr werde hier hoffentlich täglich einen kleinen Bericht über erlebtes, über gegessenes und Fotografiertes finden. Wenn es die Zeit zulässt werden auch ein paar Vlogs entstehen. Solltet ihr etwas vermissen oder wenn ihr Anregungen habt schreibt mir einfach :)

 

Das wars fürs erste, mein erster Blogeintrag YEY ;)

 

Ich melde mich am tag meiner Abreise, bis dahin... I am as good as GONE!

 

 

 

 

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